Zweieinhalb Minuten: Ein Schweizer Krimi mit AMERICANA-Final
- Andrea Fischer

- 23. Aug.
- 2 Min. Lesezeit
Ein idyllischer Westernreitstall im Luzerner Hinterland wird zum Schauplatz eines Verbrechens: Eine junge Praktikantin wird tot in einer Pferdebox aufgefunden, der wertvolle Quarter-Horse-Hengst schwer verletzt. Nur Tage zuvor wurde in der Nähe eine Kuh Opfer eines Tierschänders. Zufall – oder steckt mehr dahinter?
Auf einer Weide im beschaulichen Luzerner Hinterland wird in einer Vollmondnacht eine Kuh Opfer eines Tierschänders. Kurze Zeit später geschieht auf der Weide des Western-Trainingsstalls vom bekannten Trainer Henry Weiler in der Nähe von Kriens Verdächtiges. Die 16-jährige Michaela Reichlin, während eines USA-Aufenthalts auf einer Ranch vom Pferdevirus infiziert, hat kürzlich als Praktikantin auf dem Hof begonnen. Während die Stallbesitzer auf einem Turnier waren, blieb Michaela alleine auf dem Hof zurück und erledigte die Stallarbeit. Als sie am Abend den Quarter-Horse-Hengst Randy von der Wiese hereinholen möchte, nimmt sie im Dämmerlicht eine Person bei Randy wahr und schöpft sofort Verdacht. Als Henry Weiler mit seiner Entourage vom Turnier heimkehrte, machte er eine grausige Entdeckung. Er findet Michaela tot in Randys Pferdebox und Randy wurde auf der Weide mit einem Messer verletzt.
Zwei Fälle für die Kripobeamten Andreas Renggli und Urs Kuster der Luzerner Polizei, die zwanzig Minuten nach der Meldung am Tatort eintrafen. In der Luzerner Polizeihauptwache laufen derweil die Fäden zusammen. Ob die beiden Fälle wohl zusammenhängen?
Während der Ermittlung taucht Andreas Renggli in die Schweizer Westernreitszene ein und macht tiefere Bekanntschaft mit der hübschen Biologin und ehemaligen LKA-Beamtin Esra Blum, die in der Abteilung des Kriminaltechnischen Dienstes arbeitet und früher eine passionierte Reiningreiterin war. Was Willisauer Ringli, Villiger Kiel Original Krumme mit dem Fall zu tun haben, wird nach und nach vom Autor aufgedeckt und es kommt nach spannenden Wendungen während der Cutting-Futurity an der AMERICANA in Friedrichshafen zum packenden Finale.

Autor mit vielen Facetten
René Wicki, Jahrgang 1961, wuchs in Kriens (LU) auf und war über zehn Jahre als Polizist in Luzern tätig – unter anderem mit Spezialaufgaben wie Drogenspürhunde-Ausbildung und Sicherheitsbegleitung bei der Swissair. Heute führt er ein eigenes Unternehmen in der Pharma-Branche.
Seine Krimis schöpfen aus einem bewegten Leben: Aufenthalte in verschiedenen Ländern, eine Leidenschaft fürs Fliegen, Westernreiten, Fussball-Schiedsrichterei – und das genaue Beobachten von Menschen. Seit 2024 lebt er in Hildisrieden (LU) und spricht neben Deutsch auch Englisch, Spanisch, Portugiesisch und etwas Arabisch. Seine Geschichten sind so vielfältig wie sein Leben: spannend und authentisch.
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