AMERICANA 2017 News

Sicherer Sieg für Italien im Durango Boots Cowhorse Nations Cup

Nach dem zweiten Platz in der Herd Work zum Auftakt machten die Italiener Ernst. In der Rein Work und Cow Work des Durango Boots Cowhorse Nations Cup ließen sie es krachen. Am Ende stand der sichere Sieg für Italien in der Mannschaftswertung. Und zudem der Einzelsieg für Markus Schöpfer auf Peptos Lil Bingo. Italien sammelte insgesamt 1937 Punkte.  Zweiter wurde die Schweiz vor Deutschland.

Markus Schöpfer kam  für Italien nach der 220 in der Herd Work mit Peptos Lil Bingo in der Rein Work auf eine 217 und in der Cow Work zu einer 215 – das waren insgesamt 652 Punkte für sein Team. „Peptos Lil Bingo ist ein tolles Pferd. Leider ist sie schon etwas älter. Ich hatte deshalb nicht gedacht, dass es noch einmal so toll wird. Ich kann mich einfach nur bei meinem Pferd bedanken.“ Den zweithöchsten Score sammelte Andrea Santini auf Ans Wyatt Pep mit 644 Punkten. Nach der 219 in der Herd Work holte er eine 208 in der Rein Work und eine 217 in der Cow Work. Weitere 641 Punkte – die drittbeste Einzelwertung – für Italien holte Giovanni Campanaro heraus. Auf Smart Speedy legte er nach der 196 in der Herd Work so richtig los: 218,5 in der Rein Work und 226,5 (!) in der Cow Work.

Markus Schöpfer und Peptos Lil Bingo. Foto: Dead or Alive

40 Punkte zurück arbeitete sich die Schweiz auf den zweiten Platz in der Gesamtwertung vor. Die Eidgenossen hatten am Ende 1897 Punkte auf dem Konto. Nathalie Ten Sjthoff steuerte auf Twister Olena Chic eine 214 in der Herd Work bei. Christoph Seiler sammelte nach der 201 in der Herd Work 218,5 Punkte in der Rein Work und 221 Punkte in der Cow Work – gesamt 640,5 Punkte. Eliane Gfeller bestach auf Walla Dundee Whiz nach einer 198 in der Herd Work und einer 189 in der Cow Work vor allem durch eine 218,5 in der Rein Work – gesamt 605,5 Punkte. Shirley Schalcher trug auf Big And Sweet BB 437 Punkte zum Mannschaftsergebnis bei: 214 in der Rein Work und 223 in der Cow Work.

Deutschland sicherte sich den dritten Rang mit 1872 Punkten. Maik Bartmann holte auf Smart Little Theo 612,5 Punkte (215 Herd Work, 211 Rein Work, 186,5 Cow Work). Patrick Sattler kam auf 628 Punkte (211,5/208,5/208). Philipp Martin Haug scorte auf Peppy Steppin Jac eine 209,5 in der Herd Work und eine 212 in der Cow Work, Kay Wienrich schaffte auf Vals Hangten Harry eine 210 in der Rein Work.

Nur um fünf Punkte am Siegerpodest vorbei schrammte Tschechien. 1867 Punkte waren es in Summe. Für den vierten Rang sorgtem Odrej Houska auf This Cat Light (628), Thomas Barta auf Sugars Smartest Lena (622), Radek Holub auf Chelsea Little Bar (204) und Vaclav Vacik auf MA Starfighter (413).

Fünfter wurde Frankreich mit 1841 Punkten. Am meisten Punkte für sein Land schaffte Frederic Roux auf Shamrock King Jac (638,5). Frank Ayache sammelte auf Doc Shining Ricci 616,5 Zähler. Laurent Buttigliero kam auf A Red Litte Star auf 193 Punkte und Jacky Molliex Donjon holte auf SCR Bingo Time 393 Punkte.

Österreich holte sich den sechsten Platz mit 1789,5 Punkten. Für das Team traten an: Hannes Wienrich auf PRF One Time Thunder (409,5), Nadine Hartmann auf Okleos Holi Gold (586), Peter Trixner auf Pepto In Blue Jeans (403,5) und Christian Kammerland auf JP A Berry Hot Chex (390,5). Siebter wurde Schweden mit Persson Stybjorn auf Pablo Pepita Quixote, Robert Lagergren auf HH One Piece Of Gun sowie Staffan Nielsen auf Smart Lena Whiz. Für Spanien blieb der achte Rang mit Issac Pinacho auf Turbon, Jeronimo Bruno auf Troubled Gangster und Aitor Aspiazu auf Rapshody Starlight.

Nations Cup Team Siegerehrung. Foto: Dead or Alive

Christoph Seiler gewinnt die Cow Horse Limited Open Bridle

Christoph Seiler gewann die Working Cow Horse Limited Open Bridle. Auf Chex Your Guns kam er auf 439,5 Punkte – 218,5 in der Reined Work und 221 in der Fence Work. Philipp Martin Haug sicherte sich den zweiten Rang auf Peppy Steppin Jac mit 419,5 Punkten (207,5/212). Der Tscheche Tomas Barta kam auf Sugars Smartest Lena mit 417 Punkten auf den dritten Rang. Vierter wurde Patrick Sattler auf Shooters Little Sun (416,5) vor Masha Stein auf Gatlings Hot Cookie und Odrey Houska auf This Cats Light.

Gina-Maria Schumacher übernimmt Führung im World Cup Bronze Trophy Non Pro Go round 

 

Das war ein wahrer Vorzeige-Go round in der World Cup Bronze Trophy Non Pro: Hervorragende Pferde und Reiter und ebensolche Leistungen. Die amtierende FEI Weltmeisterin der Jungen Reiter und NRHA World Champion Non Pro Gina-Maria Schumacher ging als erste Starterin in die Arena und legte mit dem 7-jährigen AQHA Wallach Sugar Jasper Chex (Mucho Chex To Cash x Judy Sugar Pride) die Messlatte auf 217.  Diesen Score sollte erst die 20. Starterin übertreffen: Lena Wolf mit ihrem Maganic (Magnum Chic Dream x Show Tennic). Der 5-jährige Hengst, der auf dieser AMERICANA bereits die Bronze Trophy Limited Non Pro gewann, kam mit einer 218,5 aus der Arena. Kurz darauf zog der Brite Luke Phillimore mit seiner 7-jährigen Stute Tin Whizin (Tinsel Nic x Whizin Off Sparks) gleichauf. Diese beiden sollten bis zur vorletzten Starterin die Führung behalten: Tina Künstner-Mantl mit ihrem 10-jährigen Wallach Nu Chexomatic. Die Österreicherin ritt den Palomino in schöner Manier ganz ‚smooth‘ durch Pattern 6 und erhielt von den Richtern eine 219. Ihr folgte als letzte Starterin nochmals Gina-Maria Schumacher, diesmal mit ihrem WM-Pferd Gotta Nifty Gun (Dun It Gotta Gun x Custom Nifty Nic). Schon bei den Spins zeigte sich, dass da ein wirklich eingespieltes Team in der Arena war! Der unverwechselbare 7-jährige Hengst mit dem Spitznamen ‚Frankie‘, der bereits über $ 60.000 NRHA LTE hat, bekam von den Richtern eine 221,5 für seinen Run, was die Führung im Go round bedeutete.

„Frankie ist für mich einfach das perfekte Pferd“, strahlte Gina-Maria nach ihrem Ritt. „Ich habe ihm enorm viel zu verdanken. Aber ich bin auch mit meinen anderen beiden Pferden sehr zufrieden.“ Gina-Maria Schumacher trainiert seit 1 ½ Jahren bei Cira Baeck, die hier auf der AMERICANA mit zwei Pferden den Bronze Trophy Open Go round anführt. Ihr Einfluss als Trainerin war an Ginas schönem Reitstil auch deutlich zu sehen. Cira freute sich sehr über Ginas Erfolg: „Gina hat großes Talent und starke Nerven. Sie macht ihre Sache immer sehr gut. Vor allem setzt sie sofort um, was man ihr als Trainer sagt – und man braucht ihr nichts zwei Mal zu sagen.“

Gina Schumacher und Gotta Nifty Gun alisas Frankie Foto:Dead or Alive

 

Past NRHA World Champion Non Pro Tina Künstner-Mantl und ihr Nu Chexomatic folgten auf Platz 2. Der Palominowallach gewann unter NRHA Million Dollar Rider Cody Sapergia die Open Bronze Trophy auf der AMERICANA 2015 und wurde mit ihm NRHA World Champion Open. Zudem schaffte es Nu Chexomatic unter Grischa Ludwig auch ins Open Bronze Trophy Finale, obwohl Ludwig ihn zuvor nur zwei Mal unter dem Sattel hatte.

Damit standen die Teilnehmer für das Finale am Sonntagnachmittag fest, wobei der Mindestscore bei 214,5 lag. Lena Wolf auf Maganic und Luke Phillimore auf Tin Whizin teilten sich den dritten Platz. Gina-Maria Schumacher folgte mit Sugar Jasper Chex auf Platz 5. Sechste wurde Tina Künstner-Mantl mit ihrem zweiten Pferd Cashn Rooster (215,5) vor Edoardo Bernardelli mit Wimpys Little Chess (215) auf Platz 7. Drei Reiter kamen mit einer 214,5 auf Platz 8:  die Österreicherin Celina Bachleitner auf Paintball Gun (die beiden führen auch den Vorlauf der NRHA Youth an), die Italienerin Laura Dalla Gassa auf KN D Badger Classic und erneut Gina-Maria Schumacher auf ihrem dritten Pferd, dem 5-jährigen Hengst Gunstep (Wimpys little Step x Snow Gun), den sie hier erstmals showte.

Lena Wolf und Luke Phillimore werden Co-Champions in der Bronze Trophy Int. Non Pro

Damit standen auch die Sieger und Platzierten in der Intermediate Non Pro Bronze Trophy fest, die class in class mit der Non Pro gelaufen wurde. Hier teilten sich Lena Wolf auf Maganic und Luke Phillimore auf Tin Whizin den Champion Titel. Dritte wurde mit einer 216 Maria-Theresa Ottillinger mit dem 9-jährigen Wallach Magnum Brut (Magnum Chic Dream x Rosaline Chex)

Totale italienische Dominanz nach den drei Vorläufen in der Reined Cow Horse Futurity Open

Gleich die ersten elf Plätze – die Besten 10 kamen ins Finale – gingen an die italienischen Teilnehmer zum Abschluss des Vorlaufs der Reined Cow Horse Futurity Open. Als dritte Disziplin wurde die Fence Work ausgetragen. Diese Disziplin ist dann auch noch einmal im abschließenden Finale zu sehen – und zwar am Samstag in der Abendshow.

Mit dem Top-Score von 221 in der Fence Work setzte sich Giovanni Campanaro mit WR Smoke Time noch an die Spitze nach dem Vorlauf. Er hatte nach drei Vorläufen nun gesamt 644 Punkte auf dem Konto und arbeitete sich noch vom fünften Platz auf den ersten nach vorne. Damit löste Giovanni Campanaro sich selbst als Spitzenreiter ab: Mit dem nach zwei Läufen führenden Bet Command Rey scorte er in der Fence Work eine 210 – und kam so mit 0,5 Punkten Rückstand mit diesem Pferd als Zweiter über die Ziellinie der ersten Runde. Damit nicht genug, belegte Giovanni Campanaro auch noch den vierten und fünften Platz. Vierter wurde er mit DG Little Rey nach 216,5 Punkten in der Fence Work und 632 Punkten gesamt. Den fünften Rang holte er sich mit SJR Sumkinda Reydar (216,5 / 629).

Einzig Pietro Tuberga vermochte es, in die totale Campanaro-Dominanz einzubrechen: Er sammelte auf Legacy Little Cat in der Fence Work 217 Punkte und kam so auf gesamt 640,5 Punkte. Samuele Poli fiel mit Bling My Ride nach einer 198,5 in der Fence Work vom zweiten auf den fünften Platz zurück (629). Siebter nach drei Wertungen wurde Markus Schöpfer auf Chics Smart Lover (205/628). Andrea Santini wurde auf Ans Snack Cat mit einer 202 in der Fence Work Achter (621,5). Den neunten und zehnten Platz nahm erneut Markus Schöpfer ein: mit Miss Besty Chex (201/621) sowie Sailin Sun Sweety (203/620).

Pietro Tuberga gewinnt die Limited Open

Mit 640,5 Punkten gewann Pietro Tuberga nach drei Läufen unangefochten die Wertung der Reined Cow Horse Futurity Limited Open. Mit einer 217 in der Fence Work baute er auf Legacy Little Cat seine Führung noch einmal aus. Am Ende hatte er 640,5 Punkte. Andrea Santini schob sich auf Ans Snack Cat noch auf den zweiten Rang vor (202/621,5). Dritter wurde abschließend Robert Lagergren auf Showmethiscatplease.

Riccardo Abati souveräner Spitzenreiter in der Non-Pro

Souverän kam Riccardo Abati nach den drei ersten Läufen auf dem Spitzenplatz der Reined Cow Horse Futurity Non-Pro ins vorläufige Ziel. Mit einer 216 in der Fence Work baute er auf Smart Easy Boom sogar noch einmal aus. 632 Punkte waren es gesamt. Zweiter wurde nach einer 212,5 in der Fence Work Alessandro Tugnoli auf Smart Easy Boom (611,5) vor Martin Schemuth auf Jacks Red Sunshine (598,5), Hansruedi Baumann auf Peppys Hickory Time (596) und Luca Terzi auf Bling My Ride (590,5).

Martin Schemuth siegt in der Limited Non-Pro

Die Wertung der Reined Cow Horse Futurity Limited Non-Pro gewann Martin Schemuth auf Jacks Red Sunshine mit 598,5 Punkten. Zweiter wurde Hansruedi Baumann auf Peppys Hickory Time (596) und Luca Terzi auf Bling My Ride (590,5).

Damiano Avigni & Highbrow Time führen World Cup NCHA Non Pro Go round an

28 Pferd-Reiter-Kombinationen traten im Go round um den mit $ 5.000-added dotierten World Cup NCHA Non Pro gegeneinander an. Die Top 10 plus Ties konnten sich fürs Finale am Donnerstag qualifizieren, wofür mindestens eine 141 erzielt werden musste. Mit einer 148 übernahm der Italiener Damiano Avigni mit seinem 7-jährigen Hengst Highbrow Time (High Brow CD x One Time Soon)  die Führung. Avigni, der u.a.  Super Stakes Amateur und NCHA Futurity Finalist Amateur und Unlimited Amateur ist, war auf der AMERICANA 2015 Co-Reserve Champion im World Cup NCHA Non Pro. Mit Highbrow Time liegt er derzeit unter den Top 20 im NCHA European Ranking.

An zweiter Stelle des Go rounds folgte der Tscheche Michal Popov mit seinem 10-jährigen American Quarter Horse Wallach Playlite (CD Lights x Playguns Satin Cat). Die beiden kamen mit einer 146,5 aus der Arena. Popov hatte mit dem Wallach bereits den Go round beim AMERICANA World Cup NCHA Non Pro gewonnen  Playlite war 2013 unter Denis Pini Cutting Europameister Open und Masters Cutting Champion Open. Zudem gewann der von Casey Bloomfield gezüchtete Wallach die NCHA World Series of Cutting Mercuria Open beim EquitaLyon 2012 und das Cutting All Ages Open auf der AICH Futurity. Michal Popov liegt derzeit auf Platz 7 der europäischen NCHA Rangliste Non Pro.

Auf Platz 3 des Go rounds kam Greta Salvatori mit Poundcake Deluxe (Cats Quixote Jack x Etta Rey), die eine 146scorte. Greta führt derzeit die europäische Non Pro Wertung an. Die 8-jährige Stute Poundcake Deluxe hat bereits über $ 78.000 in der Cutting Arena gewonnen und war dieses Jahr unter anderem  NCHA Amateur 50.000$ Challenge Futurity Reserve Champion und NCHA Non Pro All Ages Challenge Futurity Reserve Champion 2017. Sie ist zudem eins der beiden Pferde, mit denen ihr Besitzer Marco Salvatori Platz 2 der europäischen NCHA Rangliste liegt. Das andere ist Cat Rey Lou, die Marco hier im Go round mit einer 143 auf Platz 6 ritt.

Auf Platz 4 des Go rounds folgte Elena Peter auf dem bereits 18-jährigen Wallach Dual Me In (145) vor Davide Tresoldi mit Love A Cat Fight (144), Marco Salvatori mit Cat Rey Lou und Luca Santoro auf Imminent Cat (beide 143), Marek Medvecky auf Angle of Time  und Carl Wüst auf Cat Garrett (beide 142) sowie Torbjorn Johansson auf Sheza Twisted Merada, Emilia Johansson auf Cats Golden Rey und Filippo Merlo auf Aniversary Diamond (alle mit einer 141).

Deutschland geht im Reined Cowhorse Nations Cup in Führung

Heute abend ist der Reined Cowhorse Nations Cup das abendfüllende Programm. Dann sind die Rein Work sowie die Cow Work zu sehen. Vorab wurde bereits die Herd Work ausgetragen. Beim Cowhorse Nations Cup, erstmals so bei der Americana ausgetragen, treten mindestens drei und höchstens vier Reiter für ihr Land an. Sind es vier Reiter, wird das schlechteste Resultat gestrichen. Bei der Premiere des Nations Cup treten acht Mannschaften an.

Deutschland übernahm nach der Herd Work mit 636 Punkten die „Tabellenführung“. Wenn auch nur hauchdünn mit einem Punkt Vorsprung vor Italien mit 635 Punkten. Für die Spitzenposition sorgten Maik Bartmann auf Smart Little Theo (215), Patrick Sattler auf Shooters Little Sun (211,5), Philipp Martin Haug auf Peppy Steppin Jac (209,5) sowie Kay Wienrich auf Vals Hangten Harry.

Für die 635 Punkte für Italien sorgten mit dem Highsore von 220 Markus Schöpfer auf Peptos Lil Bingo, Andrea Santini auf Ans Wyatt Pep (219), Giovanni Campanaro auf Smart Speedy (196) sowie Mauro Taccia auf Surley A Peptocat.

Tschechien ist nach der Herd Work Dritter mit 627 Punkten. Odrej Houska scorte eine 218 auf This Cat Light, Thomas Barta schaffte auf Sugars Smartest Lena eine 205, weiter waren es Radek Holub auf Chelsea Little Bar (204) und Vaclav Vacik auf MA Starfighter.

In Reichweite zum Podestplatz ist Schweden auf dem vierten Rang. Die Nordländer sammelten 621 Punkte. Dafür sorgten Persson Stybjorn auf Pablo Pepita Quixote (207), Robert Lagergren auf HH One Piece Of Gun (213) und Staffan Nielsen auf Smart Lena Whiz (201).

Auch die Franzosen rechnen sich noch Chancen aus. Sie kamen auf 619,5 Punkte. Es ritten Franck Ayache auf Doc Shining Ricci (209,5), Laurent Buttigliero auf A Red Little Star, Frederic Roux auf Shamrock King Jac (213) und Jacky Molliex Donjon auf SCR Bingo Time (197).

Für die Schweiz kamen 613 Punkte zusammen. Nathalie Ten Sjthoff auf Twister Olena Chic holte 214 Punkte heraus, weiter waren es Christoph Seiler auf Chex Your Guns (201), Eliane Gfeller auf Walla Dundee Whiz (198) und Shirley Schalcher auf Big And Sweet BB.

606 Punkte holte Österreich in der Herd Work. Dafür sorgten Hannes Wienrich auf PRF One Time Thunder (205), Nadine Hartmann auf Okleos Holi Gold (201), Peter Trixner auf Pepto In Blue Jeans (200) und Christian Kammerland auf JP A Berry Hot Chex.

Auf dem achten Rang reihte sich Spanien mit 579 Punkten ein. Es ritten Issac Pinacho auf Turbon (205), Jeronimo Bruno auf Troubled Gangster (194) und Aitor Aspiazu auf Rapshody Starlight (180).

Markus Schöpfer führt die Einzelwertung an

Mit dem Topscore von 220 übernahm Markus Schöpfer auf Peptos Lil Bingo nach der Herd Work in der Einzelwertung des Reined Cow Horse Nations Cup. Zweiter ist mit Andrea Santini auf Ans Wyatt Pep (219) vor dem Tschechen Odrej Houska auf This Cats Light (218). Danach klafft derzeit eine kleine Punktelücke. Mit 213 Punkten ist der Franzose Frederic Roux auf Shamrock King Jac Vierter. Fünfte sind gleichauf mit 209,5 Punkten Philipp Martin Haug auf Peppy Steppin Jac sowie der Franzose Franck Ayache auf Doc Shining Ricci. Siebter ist der Schwede Persson Stybjorn auf Pablo Pepita Quixote (207) vor Thomas Barta auf Sugars Smartest Lena (205), Isaac Pinacho auf Turbon 205) und Radek Holub auf Chelsea Little Bar (204).

Giovanni Campanaro gewinnt die Hackamore Open

Giovanni Campanaro holte sich auf Smart Wrangler On Me den Pokal in der ERCHA Hackamore 5years & under. Er kam in der Reined und Fence Work auf zusammen 442 Punkte (216/226). Ebenso souverän sicherte sich Markus Schöpfer bei 433 Punkten auf Miss Besty Chex den zweiten Platz (212,5/220,5). Dritter wurde Laurent Buttiguero auf Spangled Speedy mit 397,5 Punkten (189,5/208). Der vierte Rang ging an Thomas Barta auf Smartest Aristocrat (385/203/182) vor Dirk Bulir auf Mr. Little Fury (378,5/198,5/180) und Ernst-Peter Frey auf Cowboys Great Finaly.

Pat Parelli: «Denkt um die Ecke und lächelt»
Ein Höhepunkt der Americana war der erste Besuch von Pat Parelli auf der Americana. Der Mittwochabend gehörte ganz allein ihm. Oder besser gesagt, er war der Star, aber er hatte auch andere Stars mitgebracht. So etwa den Muli Cosima, der schon in der Ranch Riding viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen hatte., Geritten von Diana Royer, zeigte sich der Muli schnell lernfähig, seine Angst zu überwinden. Schon nach zehn Minuten verweilte er dort seelenruhig, wo er vorher noch Angst hatte, sich aufzuhalten. Das alles machte Pat Parelli sehr humorvoll und zugleich sehr zielgerichtet. So nahm er auch das Publikum in seinen Bann, das gierig seine Informationen und Tipps aufsog. Pat Parellis Ratschlag an die vielen Zuschauer: „Denkt um die Ecke und löst eure Aufgaben mit einem Lächeln!“ Mit diesen Ratschlägen zeigte auch Grischa Ludwig in der Abendshow, wie schnell ein Pferd Vertrauen gewinnen kann.

Bernard Fonck und Ricostyle werden AMERICANA Futurity Champion Open Champion 4-year-old Horses

Mit einer 217,5 ritt NRHA Million Dollar Rider Bernard Fonck die AQHA Stute Ricostyle (Ricochet Rooster x Gangsters Chrome) souverän zum Futurity Champion Open 4-year-old horses. Die Stute war unter Manuel Bonzano NRHA European Futurity Non Pro Finalist.

Reserve Futurity Champion wurde Grischa Ludwig auf Mr King of Gun (Gunner x Ima Tuff Muffin) für Besitzerin Margot Van Doorne. Die beiden waren AustrianRHA Futurity Open Finalist 2017.

Karin Prevedel und A Good Invite sind World Cup Western Pleasure Open Champion

Im Finale um den World Cup Western Pleasure Open all Ages gingen Titelverteidigerin Karin Prevedel und ihr 9-jähriger Wallach A Good Invite als souveräne Sieger hervor. Der Invitation Only-Sohn, den Karin Prevedel auch selbst gezüchtet hat, hatte bereits den Go round angeführt. Karin ist vielfacher FEQHA European Champion und NSBA Champion in Western Pleasure, hat aber ebenso beachtliche Erfolge in Western Riding.

Ebenso souverän ging der Reserve Champion aus dem Finale hervor: Sabine Reichart und ihr 10-jähriger Wallach A Pleasure Always. Dritte wurde Amrei Kirmaier auf dem 7-jährigen Wallach The Green Version (Bes. Walter Langer), gefolgt von dem Ungarn Mate Polanyi mit der 7-jährigen Paintstute Radical Roxanne auf Platz 4 und Diana Royer auf dem 5-jährigen Wallach Best Of Good Stuf.

ERCHA Working Cow Horse Non-Pro Bridle: Andrea Popp gewinnt mit deutlichem Vorsprung

Die Österreicherin Andrea Popp gewann mit deutlichem Vorsprung die ERCHA Working Cow Horse Non-Pro Bridle. Den klaren Sieg schaffte sie auf Sugars Smartest Lena vor allem dank der sehr starken 218,5 in der Fence Work. Nach einer 211 in der Reined Work kam sie so auf zusammen 429,5 Punkte. Das waren sechs Zähler mehr als der zweite Platz. Den holte sich Richard Forster auf Jacs Royal Boonsmal. Mit einer 213,5 in der Reined Work und einer 210 in der Fence Work kam er auf 423,5 Punkte. Den dritten Rang sicherte sich Armin Traub auf Shooters Little Sun mit 418,5 Punkten (207,5 Reined Work/211 Fence Work). Vierter wurde Masha Stein auf Gatlings Hot Cookie (411/211/200) vor Peter Kun auf Smart Blackbird, Ilaria Traverso auf Player Cat, Anja Pen auf GS Sir Reckless, Vaclav Vacik auf MA Starfighter, Richard Forster auf Genuine Ruf Dunit sowie Daniel Henriksson auf HH One Piece Of Gun.

AMERICANA Tagesbericht 6. September 2017 

AFAG-Geschäftsführung: Stabsübergabe an die dritte Generation

Bei der offiziellen Eröffnung wurde klar: Die Americana erlebt in der Führung nach der diesjährigen 16. Austragung in Augsburg (und der 17. Americana insgesamt) den nächsten Stabwechsel: Die Brüder Heiko und Hermann Könicke übergeben im Winter die Führung der AFAG Messegesellschaft an ihre Söhne Thilo und Henning Könicke. Als Dank für die großartige Zusammenarbeit bedankten sich Sandra Quade und Joachim Bochmann mit einem wertvollen Buckle und ehrenden Worten. Die beiden Geschäftsführer wussten sich aber zum Abschied auch innig bei ihren Mitarbeitern zu bedanken.

„Augsburg ist die Kraftquelle für das Westernreiten in Europa“

Zuvor hatte Heiko Könicke bei seinem Statement einmal mehr seiner Freude Ausdruck verliehen, dass mit der Americana nach zwei Jahren endlich wieder der ganz besondere Bestandteil der Messelandschaft am Start ist. „Da kommen schon echte Emotionen hoch, wenn ich die Americana eröffnen darf“, Heiko Könicke. „Die Americana hat viele Alleinstellungsmerkmale- und so ist Augsburg die Kraftquelle für das Westernreiten in Europa.“ Auch Pat Parelli war bei der Zeremonie dabei: „Ich kenne wohl jede Pferdemesse auf der Welt – aber die Americana ist wohl die größte überhaupt.“  Und das haben, so Parelli, die Macher der Americana mit einem klaren Motto erreicht: „everything is possible if the vision is clear enough!“

Auch NRHA-Geschäftsführer Gary Carpenter wusste die Americana herauszustellen: „Diese Messe ist in ihrem Stellenwert führend in Europa. Und nicht nur das: „Die Americana hat auch entscheidenden Einfluss, wer World Champion der NRHA wird!“ Und so war auch für den Landrat Klaus Metzger klar, dass die Americana ein Garant für einen großen Erfolg ist.

Karin Prevedel & A Good Invite führen nach World Cup Western Pleasure Open Go round

Mit ihrem selbstgezüchteten 9-jährigen Wallach A Good Invite (von Invitation Only) ging die Italienerin Karin Prevedel in Führung im World Cup Western Pleasure Open Go round. Die beiden hatten bereits 2015 diese Klasse gewonnen. Karin Prevedel ist vielfacher FEQHA European Champion und NSBA Champion in Western Pleasure, hat aber ebenso beachtliche Erfolge in Western Riding.

Sabine Reichart und ihr A Pleasure Always folgten auf dem zweiten Platz, der Ungar Mate Polanyi mit Radical Roxanne auf dem dritten. Vierter wurde Amrei Kirmaier auf The Green Version vor Ines Hentschel auf Nics Peppy Blue undDiana Royer auf Best Of Good Stuf.

Americana Tagesbericht 3

Es geht um 134.000 Dollar Preisgeld

Bei der Americana 2017 geht es in 42 Wettbewerben um ingesamt 134.500 Dollar Preisgeld. Darum kämpfen an insgesamt acht Veranstaltungstagen – drei Tage werden ohne Publikum ausgetragen – 225 Reiter aus 10 Nationen. Sie haben 285 Pferde mitgebracht. Und 510 Rinder werden bei der Americana eingesetzt. Die werden zum Teil sogar eigens aus Mecklenburg-Vorpommern hergebracht. Alles wird für einen perfekten Reitboden getan. So werden vor jedem Cutting 12 Kubikmeter Sand neu eingebracht – und nach jedem Cutting auch direkt wieder abgetragen!

Der Servicegedanke wird auch in der Meldestelle groß geschrieben. Neu und sofort extrem beliebt ist der Meldestellenservice über Whats App. Über die vier Gruppen Cutting, Chowhorse, Reining und Allaround können sich viele Wege erspart und schnelle Informationen geliefert werden.

Erstmals bietet die Americana fünf Abendshows. Neu ist der Abend mit Pat Parelli am Mittwoch und der Cowhorse Nations Cup mit acht Mannschaften am Donnerstag. Freitag steigt das „Reining Festival“ mit dem Finale der Bronze Trophy Open und am Samstag freuen sich alle auf das „Cutting Spectacular“ mit den Finals im Cutting und in der Cow Horse Futurity. Riesig ist das Angebot der Messe: 350 Aussteller bieten ihre Waren an. Enorm auch die Möglichkeit, sich zu informieren und weiterzubilden bei all den Präsentationen in den verschiedenen Foren.

Übrigens: der Termin der nächsten Americana steht schon fest: 4.-8.September 2019. Schon mal in den Kalender eintragen.

Masha Stein und Gabriele Resch siegen im Vorlauf der Durango Boots Ranch Riding

Eine enge Entscheidung darf für das Finale der Durango Boots Ranch Riding am Freitag in der Abendshow erwartet werden. Die zehn Finalisten lagen im Vorlauf gerade mal 3,5 Punkte auseinander. Den Sieg im Go teilten sich Masha Stein auf Gatlings Hot Cookie und Gabriele Resch auf EH One Of Lenas Finest. Beide schafften einen Score von 150. Die Österreicherin Sandra Stangel qualifizierte sich mit 149,5 Punkten auf Fancys Lil Step als Dritte.

Den vierten Rang teilten sich Tom Christ auf CS Sliding Nugget sowie Cordula Hugo auf A Lil Bit Surprised (beide 148,5) vor Jennifer Zeller auf Mr. Helluva Smoke und Sina Kaletka auf Miss Peppy Nicoletta (beide 148). Achte wurden Sabrina Steinhauser auf Okay Buckaroo sowie Sabine Brasche mit Peptos Lil Macy (beide 147,5). Mit 146,5 Punkten qualifizierte sich Birgit Büchner auf Arwen als Zehnte. Leider nicht ins Finale kam der Publikumsliebling: der Muli Cosima schlug sich unter Diana Royer aber sehr achtbar.

AMERICANA 2017: Europas Westernevent Nr. 1 startet mit den ersten Cutting Prüfungen.

Masters Cutting Open: Gianluca Munarini und Pietro Valeri werden Co-Champions

Das Warten hat endlich ein Ende! Die AMERICANA 2017 in Augsburg hat begonnen – zumindest für die Teilnehmer. Die Zuschauer müssen sich noch bis Mittwoch, den 6. September, gedulden. Den Auftakt des ersten Turniertages bildeten zwei unglaublich starke Cuttingklassen: das Masters Cutting Open und Non Pro.

In der Open setzten sich die Italiener mit hervorragenden Runs an die Spitze des 29-köpfigen Teilnehmerfeldes. Am Ende gab es einen Tie auf Platz 1 zwischen Pietro Valeri auf CD Crystal Lena und dem mehrfachen AMERICANA Cutting Champion Gianluca Munarini auf Tymezone. Beide scorten jeweils eine 147. Sie entschieden sich gegen ein Stechen und teilten sich den Champion Titel und das Preisgeld von $ 2678,40. Dritter wurde Gaia Salvatori auf Marco Salvatoris Metallic Savannah (146,5)

Der aus Modena stammende Pietro Valeri ist seit fast 20 Jahren Profitrainer und war u.a. NCHA European Cutting Champion Open 2016. Auch auf der AMERICANA war er bereits mehrfach ganz vorn zu finden. Die 11-jährige vielfach erfolgreiche American Quarter Horse Stute CD Crystal Lena (CD Olena x HR Dual Crystal) wurde von Marco Sacchetti gezüchtet und ist im Besitz von Marco Salvatori.

Der 9-jährige AQHA Hengst Tymezone (One Time Pepto x Stylabee, Bes. Silverstone Ranch) hat unter Gianluca Munarini bereits etliche Erfolge erzielt. Unter anderem war er NCHA Ltd 5000 NH Champion beim Silverstone Western Cup 2016, RBC Spectacular NCHA Open All Ages, NCHA of Italy Challenge Futurity $5000 Novice Horse Open All Ages Res. Champion und NCHA of Italy Summer Classic Open All Ages Reserve Champion 2017. Zudem ritt Munarini noch zwei weitere Pferde auf Platz 4: Dualin Boss und Catty Gucci Girl, beide im Besitz von Jan Willem Bemborn (der Score: jeweils 146,5). Ebenfalls auf Platz 4 kam der Sieger des AMERICANA World Cup Cutting Open 2015 Denis Pini mit Cattamoola im Besitz von Elisa Artioli.

Beste deutsche Starterin war Ute Holm, die mit Miss Little Pepto (Bes. Yvonne Bonda) eine 144,5 scorte und damit Platz 7 errang. „Ich musste als erste starten“, so Ute nach ihrem Ritt. „Und da ist man natürlich noch etwas vorsichtig, weil man die Rinder nicht kennt. Also bin ich auch noch nicht aufs Ganze gegangen, aber mein Pferd hat einen wirklich guten Job gemacht. Es ist wieder mal toll auf der AMERICANA: alle Rinder sind gut, der Boden top und die Atmosphäre wie immer gigantisch. Allerdings ist die Konkurrenz sehr hart, vor allem die Italiener sind mit vielen neuen und guten Pferden gekommen. Die AMERICANA ist eben das große Western Event in Europa.“

Top Score 149 für Marco Salvatori im Masters Cutting Non Pro

Das war Marco Salvatoris Tag: im Masters Cutting Open hatte der Italiener drei Pferde unter den Top 10, und dann ritt er selber in der Non Pro Cat Rey Lou mit einer sagenhaften 149 auf Platz 1. Die 7-jährige Fuchsstute ist einer Tochter des großen High Brow Cat aus der Farrarey und hat bereits über $ 110.000 im Cutting gewonnen. Unter anderem war sie NCHA Open All Ages Futurity Champion 2016 und Vierte in der Non Pro.

Den zweiten Platz teilten sich mit jeweils einer 146,5 die Niederländerin Rosana Bembom mit Catty Gucci Girl und Elisa Artioli mit Cattamoola. Beste Deutsche waren mit einer 142,5 auf Platz 9 Jan Willem Bembom mit Dualin Boss und Elena Per auf Dual Me In.

Martina Tresoldi gewinnt Masters Cutting Youth

Mit einer 139 entschied die Italienerin Martina Tresoldi mit Love A Cat Fight das Masters Cutting Youth für sich. Die beiden waren dieses Jahr in Italien bereits Amateur L1 Champion in Italien. Zweite wurde mit einer 136 Sina Fröhlich auf Peppys Lil Fran, gefolgt von Jette Jürgensen auf Inagaddavida.

Carolin Lenz und Cathrin Dostal vorn im World Cup Trail Open Ages Go round

Nach den Cuttings stand der Go round im World Cup Trail Open Ages auf dem Programm. Hier übernahmen zwei Reiterinnen mit hervorragenden Ritten die Führung: Carolin Lenz mit ihrem Lil Freckled Playboy und Cathrin Dostal mit Smart Cayenne Pepper (Smart Buck x Gray Blaze Bar). Der Score: eine großartige 156! An dritter Stelle liegt Terezana Ranna mit Rin, die eine 152 erzielte.

Carolin Lenz und ihr Lil Freckled Playboy (Lil Dry Peppy x Smart Appeal) sind seit vielen Jahren ein Dream Team. Mehrfach haben die beiden den AMERICANA Trail gewonnen. Cathrin Dostal ist mehrfacher AMERICANA Champion in Superhorse (2013 und 2015). Mit ihrem 16-jährigen Hengst Smart Cayenne Pepper war sie letztes Jahr Deutscher Vize-Meister Senior Ranch Riding auf der German Open.

 

 

 

 

 

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