FEI: Das hat sich seit 1.1.2015 für Reining geändert

Seit 1. Januar 2015 sind die angepassten Reining Rules des Weltreiterverbandes Fédération Equestre Internationale (FEI) in Kraft. Hier ein Überblick:

  • Artikel 300:
    • Während des Warm Ups oder einer Trainingseinheit darf ein Pferd nicht mehr als acht Mal am Stück in einer hohen Geschwindigkeit nach links oder rechts gedreht werden. Gestresste Pferde dürfen gar nicht gedreht werden. Bei Verletzung droht sofort eine gelbe Verwarnungskarte.
    • Die maximal erlaubte Zeit für ein Warm Up oder eine Trainingseinheit beträgt 90 Minuten (innerhalb von 12 Stunden). Bei Verletzung droht sofort eine gelbe Verwarnungskarte. Longieren oder Führen an der Hand zählt nicht zu dieser Zeit.
  • Artikel 301 – Kategorien
    • CRI4* wird umbenannt in FEI Continental and World Championships
    • CRI5* wird umbenannt in FEI World Equestrian Games
  • Artikel 302 – Qualifikation
    • Jede Person darf von dem Jahr, in dem sie 12 Jahre alt wird bis zu dem Jahr, in dem sie 14 Jahre alt wird, in Reining Competitions für Kinder teilnehmen.
    • FEI Reining wird in vier Levels (vorher fünf) eingeteilt: CRI 1*, 2*, 3* und Championships.
  • Artikel 303 – Ausrüstung und Kleidung
    • Reiter unter 18 Jahren müssen in der Prüfung als auch beim Abreiten einen Sicherheitshelm tragen.
  • Artikel 311 – Scoring
    • Wenn die Richter feststellen, dass Farbe oder andere Substanzen verwenden wurden, um Misshandlungen am Pferd zu verdecken, dürfen sie den Reiter mit einem No Score bewerten.
    • Entdeckt ein Richter während der Prüfung frisches Blut am Pferd, wird die Prüfung gestoppt und das Pferd untersucht. Handelt es sich tatsächlich um frisches Blut, wird diese Pferd-Reiter-Kombination gestrichen. Handelt es sich um altes Blut, darf der Reiter den Ritt wiederholen.
    • Entdeckt der Equipment Richter nach der Prüfung frisches Blut in den Mundwinkeln oder dort, wo die Sporen des Reiters sind, werden Pferd und Reiter ebenso gestrichen. Blutet das Pferd an einer anderen Stelle, wird ein FEI-Tierarzt hinzugezogen, um eine Entscheidung zu treffen.

Quelle: NRHA.de / Westerninfo

 

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