Dritter und letzter WRC Cup im 2015

Z_Jahrescup_4030_Am Sonntag 6. September fand der dritte und letzte diesjährige Cup des Westernreitclub Züri Oberland (WRC) statt.  Das gemütliche, eintägige Turnier startete um 9 Uhr mit den drei Ranch Riding Prüfungen, wobei diese in Stufen eingeteilt sind. Damit ist der ansteigende Schwierigkeitsgrad gemeint. Die erste Stufe entspricht etwa einer SWRA LK5, wobei diese ja in der Schweiz nicht angeboten werden. Die Erstellung dieser Turnier-Pattern sind immer wieder eine Herausforderung, wobei die Stufen beim Trail einfacher zu gestalten sind als beim Ranch Riding. Zwischen zehn und 15 Teilnehmer starteten jeweils in diesen Prüfungen. Wie gut sich Trail und Ranch Riding kombinieren lässt, zeigt auch ein Blick auf die Cup-Sieger, die über alle drei Turniere hinweg erkoren wurden. Alle drei Pferd-Reiter-Paare, Viviane Nägeli mit Cholita, Francine Peter mit Jae Great Einstein sowie Monika Zürcher mit Quina du Meulenberg entschieden sowohl eine Ranch Riding wie auch eine Trail Stufe für sich.

Vor den teilnehmerstarken Klassen In-Hand Trail und Walk Trot Trail bot der Verein für die jüngsten spezielle Prüfungen an: den Kids Lead Line Trail und den Kids Riding Trail. Beide wurden von zwei Kindern bestritten. Es ist zu hoffen, dass diese Prüfungen noch besser besucht werden, wenn sich das Angebot weiter herumspricht. In der nachfolgenden Prüfung In-Hand Trail  dominierte Marina Oehler mit dem Pony Miranda und gewann auch gleichzeitig den Cup in dieser Prüfung, die mit 28 Teilnehmern sehr gut besetzt war. Erfahrene Turnierreiterinnen waren mit ihren jungen oder auch unerfahrenen Pferden in einigen Prüfungen anzutreffen. So dominierten diese dann den Walk Trot Trail wobei dieser von Karin Studer mit WB Shadowonthewall gewonnen wurde vor Flurina Tschopp mit Glowing to Maliblue und Sandy Zahner mit Watch This Blue. Die beiden letztgenannten sind vierjährige Pferde.

Z_Jahrescup_4225_Während der Schwierigkeitsgrad mit den Stufen zunimmt, werden die Starterfelder andererseits wieder kleiner. Die Trail Stufe 3 zählte noch acht platzierte Paare. Dies zeigt, wie wichtig die Startmöglichkeiten gerade für die einfachen Einsteiger-Stufen sind, sowohl für die Reiter als auch für die Pferde. Dafür engagiert sich der WRC und bietet mit diesen Turnieren vor allem eine Einstiegsmöglichkeit für den Breitensport an. Dies ginge nicht ohne die vielen fleissigen Helfer, die sich jedes Mal für das Gelingen eines solchen Anlasses engagieren. Ganz speziellen Dank geht hier an Ruedi Krauer, der auch die Trophäen für die Cup-Sieger wieder selber gestaltet und gesponsert hat sowie Barbara De Wit, bekannte Schweizer Top-Reiterin, die das Office führte und Frank Smelt, der die Festwirtschaft organisierte.  Der Verein freut sich auch jedes Mal über die vielen Kuchen, die gebacken werden. Dies stellt eine weitere Unterstützung der Turniere dar wie auch die vielen zusätzlichen Arbeitsaufwände, die hier gar nicht alle aufgezählt werden können.

Z_Speakerin_0268_Der WRC ist mit dem Abschluss des diesjährigen Cups schon wieder an der Planung des nächsten Jahres. Viele Ideen sind vorhanden – die Umsetzung erfolgt Schritt um Schritt.

Für das OK Team,
Simone Reiss

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