AMERICANA 2015: Daily News

Manuel Bonzano auf Platz 1 und 2 in der Non Pro Bronze Trophy 

Das Finale um die mit $ 15.000-added dotierte World Cup NRHA Bronze Trophy Non Pro bildete den Abschluss der Americana 2015. Den Sieg in einem 14-köpfigen Starterfeld trug dann der Italiener und past NRHA World Champion Non Pro Manuel Bonzano mit High Point Reiner (Sailin Ruf x Scarlet High Listo) davon. Die beiden gingen als erste an den Start und legten eine 218,5 vor, die bis zum Ende ungeschlagen bleiben sollte. Insbesondere im ersten Turn und im ersten Stop konnte sie dabei richtig Pluspunkte sammeln. Der 6-jährige High Point Reiner war mit Bonzano bereits AustrianRHA Futurity Champion Non Pro und gewann die Non Pro Trophy auf der NRHA European Futurity 2015. Der Hengst hat über $ 35.000 NRHA LTE.

Bonzano, dessen Hengst Great Sun Burst im Rahmen des Open Bronze Trophy Finales aus dem Sport verabschiedet worden war, ritt zudem sein zweites Pferd Time To Mark Big (Big Chex To Cash x Shes Markin Time) mit einer 215,5 auf Platz 2. Dritter wurde knapp dahinter der Belgier Piet Mestdagh mit Reining Whiz. Tina Künstner-Mantl und ihr Chexomatic mussten sich mit Platz 4 zufrieden geben. Die beiden begeisterten durch ihre Spins, hatten dann aber auf den linken Zirkeln Panaltys, so dass es bei einer 213,5 blieb.

Americana 2015 endet mit tollem Non Pro Trophy Finale

Uelzener Horse & Dog Trail begeistert das Americana-Publikum

Der Uelzener Horse & Dog Trail stand heuer zum ersten Mal auf dem Programm der Americana – und kam beim Publikum direkt mehr als gut an. Es ist einfach eine besondere Prüfung und echter Garant für viele schöne Bilder, tolle Stimmung und fröhliche Lacher! Auch Richter Mike Stöhr – passend zum Event mit spezieller Hunde- Krawatte ausgestattet – bekannte sich als absoluter Fan dieser Disziplin: “Ich richte den Horse & Dog Trail sehr gerne; es ist eine anspruchsvolle Disziplin, in der der Reiter gleich zwei Tiere gut durch einen Parcours führen muss. Für mich als Richter ist es insofern ebenfalls eine Herausforderung, Reiter und Hund gleichzeitig im Blick zu haben. Fehlerfrei absolvierte Hindernisse und minimale Hilfengebung – für Pferd UND Hund, das wollen Richter in dieser Prüfung sehen.”
Die insofern beste Vorstellung im Uelzener Horse & Dog Trail zeigte Angela Koser mit Peppa Bar Delmaso unter dem Sattel und ihrem Australian Shepherd Yougene an der Leine – eine sehr harmonische Vorstellung, für die Richter Mike Stöhr 175 Punkten aus der Tasche zog. Nur knapp dahinter setzte sich Kirsten Kunkel, die das westerngerittene Pony Mervyn vorstellte, gemeinsam mit Australian Shepherd-Hündin Trish – 171 Punkte für dieses Trio.
Besonders großen Applaus vom Publikum bekam die drittplatzierte Heike Geißendörfer, die auf ihrem Haflinger Anatoll und mit Jack Russell-Mix Toika den Parcours bewältigte – die kleine Hündin lief zu Höchstform auf und bekam Szenenapplaus vom Publikum; genauso wie 164 Punkte vom Richter.
Auf dem vierten Platz rangierte das Pferd-Hund-Reiter-Team um Elisabeth Benzing, die mit ihrem Paint Horse-Wallach Gismo und Hündin Briska unterwegs 156 Punkte einsammelte. So blieb mit nur einem Zähler weniger Platz Fünf für Janine Kuper im Sattel von Shesa Joe Reed Babe und Hund Lotte an der Leine.
Das Fazit des Publikums fiel eindeutig aus: Schade, dass die Prüfung so schnell vorbei war!

Die Uelzener Versicherung, die durch die Agentur Strecker schon seit 25 Jahren auf der Americana präsent ist, trat als Sponsor bei der Premiere des Horse & Dog Trails in Augsburg auf. Als Versicherer für Pferde, Hunde und Reiter konnten die Besucher der Americana an den Ständen der Uelzener Versicherung also gleich die Versicherungs-Angelegenheiten für die gesamte Familie regeln – ein Rundum-Sorglos-Paket.
Erstmals verstärkte auch die Zentrale aus Uelzen das Team der Agentur Strecker beim Messeauftritt. “Zu den nachgefragtesten Versicherungen gehört die klassische OP-Versicherung für Pferde und Hunde”, berichtet Frau Strecker von der Agentur Strecker in Baden-Württemberg. Ganz frische Angebote hatte die Uelzener aber natürlich ebenfalls im Gepäck: “Recht neu ist dagegen noch unsere Reiterunfallversicherung – sie versichert entweder alle Reiter eines Pferdes, oder aber einen Reiter auf allen Pferden; so wie es zum Kunden passt.”

Jana Vondrak gewinnt NoLeaf-Junior-Program

Auch die Jugend stand im Mittelpunkt der Americana: etwa beim Americana NoLeaf-Junior-Program. Franzi Bechberger als Chefin von NoLeaf – bekannt durch die seit 2011 produzierten und begehrten Handschuhe speziell für den Reiter oder auch durch „Mr Glo“ als Ersatz für den Schafsfell-Reiterschutz – startete erstmals zusammen mit der Americana dieses Programm, bei dem zwei Jugendliche sich am Ende über ein riesiges Sponsorpaket freuten: Ein Paket inklusive Sattel im Wert von 15.000 für den Sieger und im Wert von 6.000 Euro für den Reserve Champion. Aus über 300 Bewerbungen wurden vorab der Veranstaltung acht Jugendliche ausgesucht. Das waren Diana Art, Anna Voss, Jana Vondrak, Janine Ketterer, Julia Steinbrecher, Sabrina Baumgärtner, Sabrina Ludwig und Simone Neunmüller. Es gewann schließlich Jana Vondrak, Reserve Champion wurde Julia Steinbrecher. Als Dritte kam Sabrina Ludwig zu Ehren.

Messeimpressionen

Gomeier`s World of Saddles gehörte zu den größten Ausstellern der Americana – auf rund 300 Quadratmetern Fläche blitzte und blinkte es, strahlte das hochwertige Zubehör in allen Farben und Formen auf die Messebesucher. Mit unglaublichen sieben Anhängern und einem zusätzlichen 14-Tonner ist Gomeier auf der Americana angekommen; im April schon hat Nicole Gomeier mit der Planung begonnen. “Die Americana ist ganz klar ein Höhepunkt für uns”, so Nicole Gomeier über den Stellenwert der Messe. “Das größte Event dieser Art in Europa mit dem besten Publikumsverkehr – so gut wie ausschließlich Fachpublikum. Qualitativ ist das einfach top, und wir nehmen wahr, dass die Leute tatsächlich drei bis vier Monate auf die Americana warten und sich riesig auf das Event freuen.”

Eine “begehbare Maulhöhle” brachte die IGFP – die Internationale Gesellschaft zur Funktionsverbesserung der Pferdezähne e.V.” mit nach Augsburg – mehr als mannshoch war die riesige Nachbildung eines Original-Pferdeschädels mit den entsprechenden Zahnreihen jeweils eines jungen und eines alten Pferdes, die in dieser Größe einem Tyrannosaurus Rex alle Ehre gemacht hätte. Ein absoluter Hingucker! Die anwesenden Vertreter der IGPF konnten dazu alle Fragen rund um Pferdegebiss und -zähne beantworten.

Richtige Menschentrauben bildeten sich zeitweise um die echte Pferdelunge, deren Anatomie und Funktion eindrucksvoll mit Beatmungsgerät am Stand der Tierärztlichen Klinik Gessertshausen demonstriert wurde. Die Tierärzte hatten aber nicht nur die Pferdelunge als Anschauungsobjekt, sondern auch viele weitere Präparate und Exponate – übrigens eine Leihgabe des weithin bekannten “begehbaren Pferdes” von Dr. Ende – die auf eindrucksvolle Art und Weise den vielen interessierten Pferdebesitzern das “Innenleben” ihrer Tier veranschaulichte.

Die Texas Longhorn Ranch zeigte sich heuer zum zweiten Mal auf der Americana vertreten – mit einer großen Neuerung: So bespielten die Inhaber der Ranch, Anna & Alexander Leichtenstern, nicht nur einen Messestand mit Informationen rund um das “robusteste Rind, das es gibt”, sondern waren erstmals auch mit einem eigenen Beef- & Burger-Stand auf dem Aussengelände vertreten – Garanten nicht nur für leckeres Essen, sondern insbesondere für erstklassiges Fleisch in 100% Bio-Qualität aus eigener Zucht, Aufzucht und Produktion. In sieben europäische Ländern stehen zwischenzeitlich bereits Tiere von der Texas Longhorn Ranch, die sich seit sechs Jahren auf die Rasse spezialisiert hat.

Angela Koser entscheidet World Cup Trail Open all ages Finale für sich

Das Finale im mit $ 6.000 dotierten World Cup Trail Open endete mit einem Tie auf Platz 1: Die vierfache Americana Trail Championesse Carolin Lenz und ihr Lil Freckles Playboy sowie Angela Koser mit dem 17-jährigen Peppa Bar Delmaso hatten jeweils eine 151,5 erzielt. Hier kam es nun auf die Entscheidung des Tie Judge an, die zugunsten der mehrfachen EWU Deutscher Meisterin in Trail, Horsemanship, Superhorse. Angela Koser ausfiel. Carolin Lenz wurde Zweite und ritt zudem Marina Loebrichs A Western Melody auf Platz 3 (150). Alan Vincent und sein A New Intrigo folgten mit einer 148,5 auf Platz 4. Fünfte wurde Jessy Goossens mit Freckles Onthe Range (145), gefolgt von Karin Prevedel auf A Good Invite (143,5), Cathrin Dostal mit Smart Cayenne Pepper (141,5), der Polin Ewa Turkowska auf Bohun, Satu Olkkonen aus Finnland mit Heza Cool Charm und schließlich Gesa Meier-Bidmon mit Aint It The Blues.

Europapremiere beim zweiten Auftritt des Extreme Trails auf der Americana

Ein absoluter Publikumsmagnet auf der Außenanlage der Americana war auch in diesem Jahr wieder der Extreme Trail. In einem eigenen Ring vor dem Red Grizzly Saloon waren beeindruckende Hindernisse aufgebaut – eines davon feierte heuer gar eine Europapremiere! Andrea und Hardy Baumbach vom Extreme Trail Park Herbstein waren es, die den faszinierten Zuschauern zum zweiten Mal in Augsburg die Hindernisse, Technik und Hintergründe des Extreme Trails präsentierten, garniert mit vielen praktischen Vorführungen neben und auf ihren Pferden.

“Ganz kurz vor der Americana ist unser neuestes Hindernis fertiggeworden – eine Europapremiere!”, freute sich Andrea Baumbach. “Es ist so neu, dass wir dem Kind noch gar keinen Namen gegeben haben – aber es gibt ein paar super Vorschläge auch von Americana-Besuchern: ‘Wackelpudding’ zum Beispiel.” – Das wäre in jedem Fall ein passender Name für die Konstruktion; eine gefederte Brücke, die in alle Richtungen beweglich ist und bei jedem Tritt dem Gewicht von Pferd und Reiter nachgibt. “‘Balance Board’ wäre auch noch eine gute Namensalternative”, beschreibt Andrea Baumbach weiter, “denn das trifft den Sinn und Zweck dieses Hindernisses super – es geht hier nicht nur um Geschicklichkeit, sondern auch um das Training der Mikromuskulatur.”

So ist für Baumbachs der Extreme Trail nicht nur ein Erlebnis und Vergnügen als besondere mentale Aufgabe für Pferd und Reiter, sondern auch ein “Fitnessstudio für Pferde”, wie Andrea Baumbach erklärt: “Bewegungsabläufe werden hier bei den Pferden besonders geschult, und selbstverständlich hat der Extreme Trail auch große Effekte auf das Training der gesamten Muskulatur. Schön ist, dass dies für so viele Reiter aus ganz unterschiedlichen Reitweisen interessant und förderlich ist.”

Das Vergnügen und die positiven Effekte des Extreme Trails kamen bei den Besuchern super an. Kein Wunder, bei Hindernissen wie der Americana-Brücke – eigens für die Veranstaltung 2013 gebaut -, den Balancierbalken mit Ecke, der Hängebrücke, dem Windbruch oder dem Flattervorhang. Der “Wackelpudding” wird übrigens nach der Americana zu einem Bestandteil des Extreme Trail Parks Herbstein und dort fest eingebaut – der Ausflug nach Augsburg war insofern nicht nur eine Premiere, sondern auch einmalig!

Giovanni Campanaro & RH Hesa Pepto Diamond gewinnen ERCHA Open Cowhorse Futurity

Ganz eng wurde es am Ende in der ERCHA Open Cowhorse Futurity, deren Fencework Finale traditionell einen der beiden Höhepunkte der Samstagabendshow bildet. Hier setzte sich der Vorlaufsbeste Giovanni Campanaro auf dem 3-jährigen Paint Horse Wallach RH Hesa Pepto Diamond (Spoonful of Merada x Marriah Diamond) im Besitz von Azienda Agricola Tenuta Comba nach einer brillianten Fencework (Score 144) an die Spitze. Nach der zweitbesten Reined Work (142,5) und einer soliden Herd Work (141) ergab dies insgesamt 427,5 und damit den Futurity Champion Titel. Campanaro ist vielfacher Champion in Working Cowhorse und Team Penning. Allein in den letzten drei Jahren gewann er auf ERCHA Shows über € 12.000.

Mit nur einem halben Zähler Abstand in der Gesamtwertung (427) folgte der vielfache Cowhorse Champion Robert Lagergren aus Schweden auf dem 3-jährigen AQHA Walach HH One Piece of Gun (Steady Big Chex x Masterpiece 2000) im Besitz der Schwedin Cinda Henriksson auf Platz 2. Die beiden hatten die mit Abstand beste Herdwork (146) und kamen in der Fencework mit einer 142 auf Platz 2, mussten aber in der Reined Work Patzer hinnehmen (139). Dritter wurde mit einer 423 erneut der Italiener Giovanni Campanaro, diesmal mit RH Tremor in Style. Campanaro, der insgesamt vier Pferde im Finale hatte, ritt zudem Sweety Smart Baby mit einer 420,5 auf Platz 4. Sein viertes Pferd Smart Wrangler on Me strich er für die Fencework, was dann Platz 10 bedeutete.

Fünfter wurde der Italiener Samuele Poli mit Bossin Ann (417,5), gefolgt von Markus Schöpfer mit Dual Chic SQVR (413), dem Non Pro Champion Adelmo Vannini mit Girls Got Dual (412), Christoph Seiler mit Mr Major (394,5) und Daniele Francescato auf AB Kalyoak Enterprise (255,5).

 

1 Custom Del Cielo 314 Fabian Strebel Fabian Strebel 71,5 72,5 72,5 216,5
2 Heza Sure Whiz 321 Klaus Mantl QH Jacpoint 71,0 70,5 70,0 211,5
3 Walla Dundee Whiz 185 Eliane Gfeller Eliane Gfeller 70,0 70 69,5 209,5
3 Arc Pleadetogunyou 191 Lisa Werdaner Lisa Werdaner 70 70,0 69,5 209,5

 

 

Way Out West stellt Neuheiten in Augsburg vor: Ranch Riding-Sattel und Islandpferde-Westernsattel ab sofort im Angebot

Gleich zwei neue Sättel brachte Hartmut Schenk von Way Out West mit nach Augsburg zur Americana, um diese dem großen Fachpublikum vorzustellen. So ist ein Sattel speziell für die Disziplin Ranch Riding ab sofort neu im Angebot. Und einmalig dürfte wohl der ebenfalls rechtzeitig zur Messe entwickelte Westernsattel eigens für Islandpferde sein.

“Die neue Disziplin Ranch Riding ist für mich extrem interessant”, erzählt Hartmut Schenck. “Die Ranch Riding bildet in meinen Augen den Querschnitt einer guten Westernpferde-Grundausbildung ab, ohne dass eine Spezialisierung notwendig ist wie bei vielen anderen Disziplinen. Es gilt hier das Motto ‘Back To The Roots’, und das finde ich gut.” So nahm Schenk sich der Sache an und hat einen eigenen Ranch Riding-Sattel im ansprechenden Design und mit nützlichen Extras entworfen, der auf dieser Americana erstmals offiziell zu bestaunen war – und übrigens als Trophy-Sattel in der Way Out West Ranch Riding Open zu gewinnen war. Thomas Posch freute sich über das wertvolle Stück, das Pferd und Reiter noch auf den Leib maßgeschneidert wird. “Unser Sponsoring ist natürlich inklusive der Maßanfertigung für Pferd und Reiter – alles andere wäre sinnlos, denn schließlich sind Passform und Pferdegesundheit die Grundpfeiler unseres Konzeptes”, so Hartmut Schenck über die Firmenphilosophie. “Jeder verkaufte Sattel wird vom Way Out West-Team sorgfältig angepasst; drei LKWs sind dazu in ganz Deutschland unterwegs, und alle unsere Sattelanpasser sind ausgebildete Pferde-Osteopathen.” Zudem wird mit Unterstützung einer kabellosen Computerdruckvermessung gearbeitet, die genaue Bilder der Druckverteilung eines Sattels in allen Gangarten liefert. “Mit dem System haben wir 20 Jahre Erfahrung; und wir haben drei Geräte, die jeden Tag mehrfach im Einsatz sind.”
Diese Erfahrung kam auch bei der Entwicklung des Islandpferde-Westernsattels zum Zuge, der besonders kurz gebaut und an die spezielle Anatomie der Rasse angepasst ist. Dabei kommt auch die Optik nicht zu kurz: Töltende Isis als Border Stamp dürften wohl einmalig sein – immerhin wurde der Punzierstempel eigens für diesen Sattel angefertigt!

Presseinformation 5. September

Top-Score 152 für Denis Pini und All About Pep im großen Samstagabend-Finale des Bio S.I. World Cup NCHA Cutting Open

Zehn Meter hoch flog sein Hut in die Luft und die Halle tobte, als DER Score des Samstagabends die Lautsprecher der großen Americana-Arena erfüllte: Sagenhafte 152 Punkte zogen die Richter aus der Tasche für die grandiose Vorstellung von Denis Pini auf dem siebenjährigen Quarter Horse-Hengst All About Pep. Vorausgegangen war ein Ritt mit Gänsehautfeeling in der bis auf den letzten Platz ausverkauften Halle. Der charismatische Blue Roan-farbene Hengst im Besitz von Dirk Fransen zeigte Rinderarbeit vom Allerfeinsten. Der aus Italien angereiste Pini gewann damit nach 2013 erneut die bedeutendste Cutting-Prüfung der Americana – vor zwei Jahren noch auf Playlite (Besitzer: Michal Popov), den er als zweites Pferd auch in diesem Finale ritt und nochmal einen grandiosen Run hatte: Ein Score von 148 brachte dem herausragenden Cutting-Reiter zudem den dritten Platz ein.

Dabei schien kurz vor Pinis Siegesritt die Entscheidung schon zugunsten einer Dame so gut wie gefallen zu sein: Martina Annovazzi (ITA) hatte auf dem Quarter Horse-Wallach Shining Boonstar im Besitz von Giancarlo Ruocco einen großartigen Lauf; der helle Roan war wie elektrisiert am Rind und strich mehrmals Szenenapplaus bei den Zuschauern und ordentlich Pluspunkte bei den Richtern ein – der Score von 150 war bereits ein Höhepunkt des Abends und Annovazzi jubelte über die Leistung ihres Pferdes. Ein mehr als verdienter Reserve Champion-Titel für dieses Paar!

147 Punkte für den vierten Rang – das Niveau dieser Prüfung war hoch wie selten. Hier platzierte sich Lorenzo Antonini aus Italien mit Counting Cats im Besitz von Silvia Viaggi, ebenfalls mit einem tollen Ritt, wie es die Bewertung der Richter entsprechend ausdrückte. Und auch der Fünftplatzierte brauchte sich alles andere als zu verstecken: Sven Oser war der bestplatzierte Deutsche an diesem Abend. Blue Boons Choice (Besitzer: Markus Wolf) hieß das Pferd, dass ihn zu immer noch weit überdurchschnittlichen 146 Punkten trug.

Markus Schöpfer und Jewels Rey mussten sich insofern mit Platz Sechs zufrieden geben: Sein Score von 144 hätte in manch anderen Prüfungen sicher für den Sieg gereicht, aber Schöpfer zeigte sich sehr zufrieden mit seinem Pferd. “Es war ein großartiger Cutting-Abend mit vielen tollen Ritten. Die Kollegen waren super, ich freue mich für sie”, zeigte Markus Schöpfer seinen Sportsgeist – seit Jahren ist Schöpfer übrigens der einzige Reiter, der in Reining-, Cow Horse- und Cutting-Prüfungen ganz vorne mit dabei ist; einfach Weltklasse.

Platz Sieben mit 143 Punkten sicherten sich in diesem hochklassigen Starterfeld noch Karel Spacil aus Tschechien mit Dual Rey TR im Besitz der Silver Stone Ranch. Einen Tie gab es dann auf Rang Acht: Malte Döring, der den von vielen Americanas altbekannten und vom Publikum geliebten Kiss My Cat gesattelt hatte – zeigte, dass nach wie vor mit ihnen zu rechnen ist. Lediglich etwas Pech mit einer Kuh brachte den beiden einen Score von 139 ein, genauso wie dem aus den Niederlanden angereiste Santino Hagenbeck auf HS Sonitas Smart Lena (Besitzer: Tanya Akin), der schon im großen Cutting der Americana 2013 ganz vorne mitmischte und seine Platzierung hier exakt wiederholen konnte.

Gianluca Munarini und Bearly A CD Light, die mit der Congress Cutting Open bereits eine andere große Cutting-Prüfung auf der diesjährigen Americana gewinnen konnten, hatten an diesem Abend Pech und verloren gleich zwei Rinder (Score: 120).

Presseinformation 4. September

Cody-Sapergia_Gotta-Gold-Chain_final

Cody Sapergia und Gotha Gold Chain bei ihrem Finalritt. Foto: Art&Light

Cody Sapergia & Nu Chexomatic holen World Cup Reining Bronze Trophy Open

Mit einem grandiosen Bronze Trophy Open Finale endete der Freitag der Americana. Hier ritt Cody Sapergia mit Nu Chexomatic Turnier Highscore. Doch der Tag hatte noch weitere Highlights, darunter die ERCHA Two-Rein Open und die Ehrung der langjährigsten Quarter Horse Züchter Deutschlands.

Dieses Bronze Trophy Open Finale auf der Americana wird so schnell niemand vergessen. Vor 4.800 tobenden Zuschauern ritt die Reining-Elite Europas um die mit $ 55.000-added dotierte World Cup Bronze Trophy Open, und am Ende machte es die Vorlaufsbesten untereinander aus. Den Sieg trug schließlich NRHA Million Dollar Rider Cody Sapergia mit dem 8-jährigen Nu Chex To Cash-Sohn Nu Chexomatic davon. Der Palominowallach im Besitz von Jacpoint Quarter Horses scorte nach einem Klasse Ritt voller Finesse eine 227. Das bedeutete die Trophy und $ 12.000 Preisgeld!

An diesem Highscore konnte auch der Vorlaufsbeste Bernard Fonck mit What A Wave nichts mehr ändern. Ihr hervorragender Run trug ihnen eine 225,5 ein, was Platz 2 bedeutete. Auf den dritten Platz kam erneut Cody Sapergia mit dem Palominohengst Gotta Gold Chain, der für Jacpoint Quarter Horses bereits als fünfter Starter eine 224 vorgelegt hatte.

„Ich bin sehr glücklich über unsere beiden Pferde“, so Cody Sapergia bei der Siegerehrung. „Die beiden waren fantastisch und ich bin sehr dankbar für die Chance, sie auf diesem großartigen Event reiten zu dürfen. Die Americana ist einfach großartig und das Publikum unvergleichlich!“

Nu Chexomatic kam als Vierjähriger zu Tina Künstner-Mantl und Klaus Mantl, die in Lermoos einen der erfolgreichsten Zucht- und Trainingsbetriebe Österreichs haben. Tina, die bereits NRHA Reserve World Champion in der Non Pro war, ritt den Wallach kurze Zeit später zum Reserve Champion Non Pro der NRHA European Futurity und gewann mit ihm zweimal in Folge das Italienische Derby Non Pro (2012 und 2013). Unter Cody Sapergia gewann der Palominowallach 2013 das 23 Classic, das SVAG CS Classic Open, die NRHA Bronze Trophy Open auf der NRHA European Championship, auf der italienischen Futurity und die Reserve Champion Titel in der Bronze Trophy der belgischen und der NRHA Breeders Futurity. Die beiden beendeten das Jahr als NRHA Open World Champion. Nu Chexomatic und Tina Künstner-Mantl wrden ihr Können in zwei Tagen erneut unter Beweis stellen: die beiden scorten im heutigen Non Pro Go Round eine 219 und führen damit das Finalistenfeld in der Non Pro Trophy an.

All Results

1 Nu Chexomatic 236 Cody Sapergia Jacpoint Quarter Horses 227.0
2 What A Wave 300 Bernard Fonck Steve & Gina Vannietvelt 225.5
3 Gotta Gold Chain 235 Cody Sapergia Jacpoint Quarter Horses 224.0
4 Dr Lee Hook 280 Rudi Kronsteiner Glis Ranch 223.5
5 Ebony Spook 306 Ann Fonck Rosanne Sternberg 222.5
6 Marilyn Monwhoa 71 Gennaro Lendi Rabboni Vittorno 222.0
6 Whizasunnysailor BB 272 Cira Baeck Ruediger Diedenhofen 222.0
8 SAIL ON TOP WHIZARD 308 Bernard Fonck Danny Cerato 220.0
9 GREAT SUN BURST 307 Bernard Fonck AZ. Agricola 23 Quarter Horses 219.5
9 Mister Little Uno 342 Massimiliano Ruggeri Paolo Morandotti 219.5
9 RS Nebbiolo Blue 279 Rudi Kronsteiner KM Reining Ressort 219.5
12 Tin Whizin 305 Ann Fonck Rosanne Sternberg 218.0
12 Colonels Shining Gun 271 Cira Baeck Katarzynska Roleska 218.0
14 GB Jacs Bond 112 Andrea Bonadomane Mauro Rigamonti 217.5
15 Jokin Whiz 146 Markus Schöpfer Markus Schöpfer 216.0
16 What A QT Whiz 277 Rudi Kronsteiner Katja Jungfer 209.5

 

Philipp Martin Haug gewinnt auf Colonel Cat die Two-Rein Open

Mit einem sicheren Vorsprung von 5,5 Punkten gewann Philipp Martin Haug die ERCHA Two-Rein Open. Den Grundstein zum Sieg legte er in der Reined Work mit einer 144,5. Insgesamt kam er auf Colonel Cat zu 283,5 Punkten. Zweiter wurde Kay Wienrich auf Vals Hangten Harry mit 278 Punkten. Philipp Martin Haug sicherte sich in dieser Prüfung auch den dritten Platz, auf den er DK Dancing Boys Smoky steuerte. Vierter wurde Patrick Sattler auf Vans Lil Pepidot vor Masha Stein auf Gatlings Hot Cookie, Christoph Seiler auf Walla Dundee Whiz und Katharina Götz auf Listos Lil Playgirl.

Die ERCHA Two-Rein Non-Pro sicherte sich Masha Stein auf Gatlings Hot Cookie vor Al Watson auf Glorys Equalizier und Katharina Götz auf Listos Lil Playgirl.

“Dankeschön, dass ihr die Pioniere der Quarter Horse-Zucht in Deutschland wart!”: DQHA ehrt langjährige Züchter mit Breeders Award

Anlässlich des 40. Jubiläumsjahres der Deutschen Quarter Horse Association (DQHA), das außerdem mit dem 75. Geburtstag des amerikanischen Mutterverbands AQHA zusammen fällt, hatte sich die DQHA im Rahmen der Americana etwas Besonderes einfallen lassen: So wurde der DQHA Breeders Award an diejenigen Züchter vergeben, die sich seit mindestens 25 Jahren der Zucht von American Quarter Horses verschrieben haben – wahre Pioniere der damals in Deutschland noch jungen Rasse.
“Insgesamt 216 Züchter haben sich den American Quarter Horses bereits 25 Jahre und länger verschrieben – Dankeschön, dass ihr die Pioniere der Quarter Horse-Zucht in Deutschland wart!”, bedankte sich Ulrich Vey, International Director der DQHA, ausdrücklich für den Mut, den diese Vorreiter der Quarter Horse-Zucht in Deutschland aufgebracht haben.
14 Züchter waren persönlich in Augsburg anwesend, um Ehrung und Glückwünsche entgegen zu nehmen; darunter auch “Mr Americana” Horst Geier, der nicht nur seit 34 Jahren Quarter Horses züchtet, sondern auch 1986 die erste Americana – damals noch in München-Riem – ausgerichtet hat. Oder auch Volker Laves, der auf seiner Circle L Ranch schon rund 240 Fohlen gezogen hat und zu Protokoll gab: “Wir freuen uns sehr, dass meine Kinder heute in unsere Fußstapfen treten”, genauso wie Züchterin Katrin Dreyer-Süchting aus vollem Herzen bekannte: “Es macht heute immer noch großen Spaß.”.
Am Längsten seit sage und schreibe 40 Jahren ist die Familie Schleiermacher im Zuchtgeschäft der Quarter Horses aktiv – für den inzwischen verstorbenen Günther Schleiermacher war Sohn Thomas anwesend, der die Ehrung entgegennahm und einige schöne Erinnerungen mit den Zuschauern teilte.
Stellvertretend für alle Züchter sprach sicherlich Jan Zweers, der sich bei DQHA und AQHA für den Breeders Award bedankte : “Toll, dass es mit diese Ehrung gibt!”

Im Ring des Americana-Forums in Halle 3 wurden ausgezeichnet:

Günther Schleiermacher – Züchter seit 1974
Reinhold Bartmann – Züchter seit 1980
Katrin Dreyer-Süchting – Züchterin seit 1981
Horst Geier/Flachsberg Ranch – Züchter seit 1981
Manfred Riemann – Züchter seit 1982
Volker Laves – Züchter seit 1983
Gesa Meier-Bidmon – Züchterin seit 1984
Markus Rensing – Züchter seit 1984
Carola Vey – Züchterin seit 1985
Harald Joos – Züchter seit 1988
Jürgen Stuba – Züchter seit 1988
Jan Roelof Zweers – Züchter seit 1989
Andreas Marx – Züchter seit 1990
Graziella Ammirati – Züchterin seit 1990

Karin Prevedel gewinnt Congress Western Riding

Eine richtig feine Leistung wurde den zahlreichen Besuchern der Americana am Freitagnachmittag in der Congress Western Riding geboten. Hier konnte die Italienerin Karin Prevedel mit ihrem A Good Invite mit einer 146 einen klaren Sieg erringen. Der 7-jährige AQHA Wallach von Invitation Only, der aus der Zucht der Prevedels stammt, war bereits NSBA Open Pleasure Champion. Karin Prevedel ist vielfacher FEQHA European Champion und NSBA Champion in Western Pleasure, hat aber ebenso beachtliche Erfolge in Western Riding.

Zweiter wurde mit einer 142,5 der Vorlaufsbeste Alan Vincent aus Frankreich mit A New Intrigo (A New Perspective x Katies Zipper), der ebenfalls aus der Zucht von Karin Prevedel stammt. Alan Vincent wurde mit seinem Wallach, mit dem er auch im Congress Trail Finale ist, u.a. AFQH Französischer Meister, mehrfacher All around Champion und FEQHA European Champion. Platz 3 ging mit einer 141 an Carolin Lenz mit Marina Loebrichs A Western Meloday.gefolgt von Ewa Turkowska mit Bohun (140).

Abendshow “Americana’s Greatest Horsemen” mit Top-Stars
Die erste Abendshow der diesjährigen Americana mit dem Titel “Americana`s Greatest Horsemen” zeigte in der Tat viele DER Gesichter der Americana – Top-Reiter und -Horsemen, die lange Jahre schon die Americana mit zu dem machen, was sie heute ist. Darunter zum Beispiel Kay Wienrich – bis Anfang des Jahres noch Bundestrainer der deutschen Reining-Equipe, führte er hier in das traditionelle kalifornische Westerntraining im Bosal, Two Reins und Spade Bit ein.
Klasse war außerdem der Einsatz von sechs Stars der Americana für den Verein Momo & Amy e.V., der sich um benachteiligte und schwerkranke Kinder kümmert. Rudi Kronsteiner, Ann Fonck-Poels, Markus Schöpfer, Grischa Ludwig, Gianluca Munarini und Cira Baeck waren es, die für die gute Sache kämpften und einen Geschicklichkeitsparcours auf Zeit zu Fuß, zu Pferd und mit Kuh bewältigen mussten – da waren viele Lacher garantiert!
Die Cowboy Dressage wurde von Eitan Beth-Halachmy persönlich präsentiert – mit seinen Schülern erklärte und zeigte er sein Konzept. Richtig Stimmung brachten jedoch schließlich die Working Equitation-Reiter in die Halle – einfach Wahnsinn, in welchem Tempo und dennoch in schönster Manier Reiter und Pferde mit so viel Spaß an der Sache die anspruchsvollen Hindernisse bewältigten! Für ein gelungenes “Finale” sorgten schließlich Grischa Ludwig und Markus Schöpfer in einer kompakten Reining- und Cow Horse-Clinic, in der natürlich der praktische Anschauungsunterricht mit einigen Showeinlagen nicht fehlte.

 

Presseinformation 3. September

Thomas-Posch_Budhas-Little-Jac

Thomas Poch und Buddhas Little Jac. Foto: Art&Light

Top-Score für Thomas Posch und Budhas Little Jac in der Way Out West Ranch Riding Open

Eine außergewöhnliche Dichte an Top-Ritten war in der Ranch Riding Open zu sehen – der ersten Ranch Riding auf einer Americana überhaupt, und gleich mit einem großen Starterfeld von 30 Reitern besetzt.

So entschied auf den Plätzen Eins bis Fünf jeweils nur ein halber Punkt über die Platzierungen, und allein für den elften Platz war noch ein Score von 144,5 notwendig! – Also ein klasse Starterfeld, das sich zudem wie das Who Is Who der Americana-Reiter las. So hatten insbesondere einige der großen Cow Horse-Reiter nun ihre Pferde für die Ranch Riding gesattelt und demonstrierten in dieser Prüfung die Rittigkeit ihrer Pferde. Feines Reiten, weiche Übergänge bei einem fleißig vorwärts gehenden Pferd mit viel Schub aus der Hinterhand – das galt es hier den Richtern zu zeigen.

Als stolzer Sieger dieser Klasse wurde schließlich Thomas Posch (AUT) geehrt, der mit Budhas Little Jac einen Traum-Score von 148 erreichte. Dieser Leistung nur knapp geschlagen geben mussten sich gleich zwei Reiter, die mit jeweils 147,5 Punkten auf den zweiten Platz ritten: Dies war zum Einen Kay Wienrich auf seinem San Badger Andaure, zum Anderen war es Katharina Götz mit ihrem toll gezeichneten Appaloosa-Hengst Signed By Chex.

Somit blieb Rang Vier für Elisabeth Kaiser im Sattel von Oh Yeah Lena, die immer noch auf den Spitzen-Score von 147 kam, vor Walter Langer und Tabanos Peponita mit 146,5 Punkten.
So war der “Sprung” auf den sechsten Platz fast schon groß mit einem ganzen Punkt Unterschied: 145,5 Zähler strichen sowohl Diana Unfug mit Elites Little Step als auch Thomas Christ auf seinem bewährten CS Sliding Nugget ein.

Der achte Platz wurde für einen Score von 145 gleich dreimal vergeben: Ute Holm zeigte Slidin On Diamonds – unter Philipp Martin Haug lange Jahre mit das beste Cow Horse-Pferd in Deutschland – nun in der Ranch Riding sehr erfolgreich. Gleichauf ritt wiederum Kay Wienrich mit seinem zweiten Pferd Vals Hangten Harry, genauso wie Cathrin Dostal auf Smart Cayenne Pepper.

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Johanna Feuerstein und HOBBYS RED RAVEN. Foto: Art&Light

Das gespenstische Skelett Johanna Feuerstein siegt in der Freestyle Non-Pro

Zwei Working Cowhorse-Prüfungen, eine Reining-Futurity und die Freestyle Reining bestimmten die Bilder in der großen Showarena der Americana am Donnerstagvormittag. Das Skelett Johanna Feuerstein begeisterte mit ihrer Freestyle-Kür die Richter am meisten, während Armin Traub die Working Cowhorse Non-Pro Bridle gewann. Ein echter Messe-Renner sind modische Bekleidungen. Wir etwa die Run For The Roses-Jacke von Old Sorrel – eine Sonderedition von nur 100 Stück. Aber auch die neuen Kuhmotive von Poco Bueno finden viele Fans. Mehr auf www.americana.de.

Eine ganz überlegene Sache war der World Cup ERCHA Working Cow Horse Non-Pro Bridle für Armin Traub: Mit Score 279,5 gewann er mit 18 Punkten Vorsprung diese Prüfung auf Shooters Little Sun. Masha Stein freute sich über ihren zweiten Rang auf Gatlings Hot Cookie, den sie sich vor Katharina Götz auf Signed By Chex sicherte. Der Tscheche Vaclav Vacik kam mit MA Starfighter auf den vierten Platz vor Katharina Götz, jetzt mit Listos Lil Playgirl. Sechste wurde Mirjam Weber auf Shakentothemusic vor Sylvia Bate auf Justa Little Slipper.

Die ERCHA Hackamore Open 5years & under ging an Giovanni Campanaro. Er holte auf Showtime Chic Olena 287,5 Punkte. Der zweite Rang ging an Samuele Poli auf Cats Got Freckles mit 284 Punkten vor Sabine Brasche auf Peptomoonsmal (278,5), Patrick Sattler auf Vans Lil Pepidot sowie Peter Kun auf CR Sassylittlelegend.

Gennaro Lendi entschied auf Miss Little Whiz die NRHA Reining Futurity Open 4 year old für sich (216). Einen Punkt dahinter sicherte sich Bernard Fonck auf RTR Schic Megnetic den zweiten Rang (215) vor Ann Fonck auf Frankiegoestohollywood (214,5) und Anja Vogelgesang auf Vanilla Deluxe.

Eine klare Sache war der Sieg von Anja Vogelgesang in der Freestyle Reining Open mit 214 Punkten. Auf Vanilla Deluxe in weißen Gymnastik-Leggings und blonder Perücke eine feine Leistung zu „Fire and Ice“. Höhepunkt der Vorstellung waren ihre freihändig gerittenen Zirkel. Zweiter wurde der Pandabär aus Polen: Borys Pardus kam auf Smoking Ricochet auf 193,5 Punkte.

Das gespenstische Skelett Johanna Feuerstein siegte auf Hobbies Red Raven in der Freestyle Reining Non Pro klar mit 212 Punkten. Dazu passte auch ihr Song: Ghost Riders in the Sky. Zweite wurde die in Tarnkleidung gehüllte Viktoria Seekircher, die zur Musik von Captain Jack freestylte. „Prinzessin“ Sophia Rau wurde auf Miss Peppy Remedy.

„Run For The Roses“-Sonderedition von Old Sorrel geht weg wie warme Semmel

Besonderen Wert auf Qualität und Nachhaltigkeit legt Tom Ehrenreich bei seinen Produkten: Unter der Marke Old Sorrel waren auf der Americana gleich 15 neue Bekleidungsstücke zu erwerben, darunter Funktionsjacken und auch Winterjacken mit einem wohligen Polarfleece als Innenfutter. Der besondere Americana-Renner von Old Sorrel aber war die Sonderauflage von „Run For The Roses“-Jacken. Von diesen besonders bling-bling-gestalteten Jacken legt Old Sorrel alle drei Jahre eine limitierte Sonderauflage auf, in diesem Jahr 100 Stück. Run For The Roses als Namensgeber der Sonderedition ist die Hymne der Reining-Futurity.

Eine andere bekannte Marke für Westernreiter ist Poco Bueno von Susanne Bassler. Ihr neuer Renner sind Jacken und Polo-Shirts mit stylishen Kuh- oder Zebra-Motiven. Erstmals aber gibt es bei ihr auch Latzhosen oder Baumwollwesten.

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Manfred Seif und CD BOSS. Foto: Art&Light

Manfred Seif sichert sich den Sieg im World Cup Cutting Non-Pro

Manfred Seif gewann auf CD Boss den World Cup Cutting Non-Pro. Er setzte sich mit stolzen 149 Punkten an die Spitze. Den zweiten Rang teilten sich Robin Vijgen auf Fletchs Hot Shot sowie Damiano Avigni auf Oneta Faye. Beide kamen auf 147 Punkte. Bei der Superhorse setzten sich zwei Reiter klar vom Rest des Feldes ab. Diese von der Ersten Westernreiter Union Deutschland (EWWU) unterstützte Vielseitigkeitsprüfung gewann Cathrin Dostal auf Smart Cayenne Pepper mit 146 Punkten vor Angela Koser auf Peppa Bar Delmaso (143). Am ersten Publikumstag der Americana durfte natürlich auch die Creme de la Creme der Cow Horse-Reiter nicht fehlen. So gehörte die Reined Work und Fence Work des World Cup ERCHA Working Cow Horse Open Bridle zu den sportlichen Highlights des Americana-Mittwochs – und die Zuschauer wurden nicht enttäuscht, denn es wurden spitzen Ritte gezeigt! Mehr dazu auf www.americana.de.

Manfred Seif gewann auf CD Boss den World Cup Cutting Non-Pro. Er setzte sich mit stolzen 149 Punkten an die Spitze. Den zweiten Rang teilten sich Robin Vijgen auf Fletchs Hot Shot sowie Damiano Avigni auf Oneta Faye. Beide kamen auf 147 Punkte. Den vierten Rang sicherte sich Lorenzo Antonini auf Counting Cats mit 145 Punkten. Michael Popov steuerte Playlite mit 142 Punkten auf den fünften Platz vor Maurice Evers auf Smart Cash Cruiser (141). Siebter wurde Davide Tresoldi auf Primary Cat (138) vor Marco Salvatori auf Daiquiri Lena, Marco Sacchetti auf Coupe Dualville, Sasha Schwind auf Pistols Little Oak und Merlo Filippo auf Hagens Hot Spot.

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Cathrin Dos tal und SMART CAYENNE PEPPER. Foto: Ar&Light

Cathrin Dostal siegt in der Superhorse

Die ersten zwei Reiter setzten sich bei der von der Ersten Westernreiter Union Deutschland (EWU) unterstützten Superhorse klar vom Rest des Feldes ab. Diese Vielseitigkeitsprüfung mit Elementen aus den vier Disziplinen Pleasure, Trail, Reining und Western Riding gewann Cathrin Dostal auf Smart Cayenne Pepper mit 146 Punkten. Zweite wurde Angela Koser auf Peppa Bar Delmaso mit 143 Punkten. Bronze sicherten sich gleichauf Walter Langer auf Tabanos Peponita sowie Janine Kupfer auf Shesa Joe Reed Babe (je 136,5). Der fünfte Rang ging an Julia Fritzsche auf Hollys Gunsmoke Lisa vor Laszlo Ledneczki auf TB Iron Clad Jhones, Thomas Christ auf CS Sliding Nugget, Sandra Häberlin auf Wimpys Cody Step und Jessy Goossens auf Freckles onthe Range.

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Markus Schöpfer und Peptos Lil Bingo. Foto: Art&Light

Markus Schöpfer übernimmt die Führung

Am ersten Publikumstag der Americana durfte natürlich auch die Creme de la Creme der Cow Horse-Reiter nicht fehlen. So gehörte die Reined Work und Fence Work des World Cup ERCHA Working Cow Horse Open Bridle zu den sportlichen Highlights des AMERICANA-Mittwochs – und die Zuschauer wurden nicht enttäuscht, denn es wurden spitzen Ritte gezeigt!

Mit nur einem halben Zähler Vorsprung an die Spitze setzte sich schließlich der Italiener Markus Schöpfer auf Peptos Lil Bingo – Markus Schöpfer konnte bereits unzählige große und großartige Erfolge auf der Americana feiern, und die Zeichen stehen also gut, dass er auch in diesem Jahr einen Titel mit nach Hause nehmen kann. In der Reined Work scorte er mit Peptos Lil Bingo eine 142, in der Arbeit am einzelnen Rind setzte er noch einen drauf und kam auf 149 Punkte – zusammen ein Score von 291.

Eine sogar noch bessere Fence Work zeigte Philipp Martin Haug – mit Peppy Steppin Jac unter dem Sattel kam er mit einer fabelhaften Leistung auf einen Score von 150. Zusammen mit 140,5 Punkten aus der Reined Work hieß das 290,5 Punkte in der Gesamtwertung für dieses Paar, das sicher alles geben wird, um sich in der Herd Work noch ganz nach vorne zu setzen.

Ganze vier Punkte Abstand muss dagegen der derzeit Drittplatzierte Patrick Sattler mit Shooters Little Sun aufholen, um noch an die Spitze zu gelangen. 140,5 Punkte in der Reined Work und ein ebenfalls sehr guter Score von 146 bedeuteten am Ende insgesamt 286,5 Punkte und der vorerst dritte Rang.

284 Punkte und in der Zwischenwertung den vierten Platz nahm Tomas Barte (CZE) auf Smoking Cowboy SB ein – Reined Work und Fence Work wurden jeweils mit einem Score von 142 bewertet. Auf Rang Fünf dann ein ganz bekannter Name: Der ehemalige Reining-Bundestrainer Kay Wienrich folgt auf der AMERICANA seiner Cow Horse-Leidenschaft und ritt mit San Badger Andaure zu insgesamt 281,5 Punkten (Reined Work 140,5/Fence Work 141), noch knapp vor dem Italiener Daniele Francescato auf Mr Onemoremax (137/144) und nochmal Patrick Sattler, diesmal auf Tivios Prize (141/140), die beide auf 281 Punkte kamen.

Christoph Seiler und Walla Dundee Whiz aus Österreich setzten sich mit 279,5 Punkten auf Rang Acht (143,5/136) und haben damit noch drei Punkte Vorsprung auf den zweimal vergebenen neunten Platz: 276,5 Punkte holten sich sowohl Ondrej Houska (CZE) mit This Cats Light (141,5/135) als auch Katharina Götz auf Signed By Chex (138,5/138).

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Patrick Sattler und SKOOTERS LITTLE SUN. Foto: Art&Light

Patrick Sattler bei den Non-Pros vorne

Class in Class mit der Open-Klasse wurde die Limited Open Bridle der Working Cow Horse-Reiter ausgetragen. Hier setzte sich Patrick Sattler mit Shooters Little Gun nach Reined Work und Fence Work mit insgesamt 286,5 Punkten an die Spitze des Feldes (Reined Work 140,5/Fence Work 146), vor Tomas Barta aus Tschechien, der auf Smoking Cowboy SB zu 284 Punkten ritt (142/142) und Kay Wienrich im Sattel von San Badger Andaure (140,5/141 – 281,5).

Auf dem vierten Platz rangierte Daniele Francescato (ITA) im Sattel von Mr Onemore Max (137/144), gleichauf mit Patrick Sattler und Tivios Prize (141/140), die beide auf insgesamt 281 Punkte kamen., ganz knapp vor Christoph Seiler (AUT) mit Walla Dundee Whiz (143,5/136 – 279,5).

Zweimal Rang Sieben in dieser Klasse mit jeweils 276,5 Punkten belegten Katharina Götz mit Signed By Chex (138,5/138) und Ondrej Houska (CZE) auf This Cats Light (141,5/135). Philipp Martin Haug sicherte sich Platz Neun und Zehn mit den Pferden DK Dancing Boys Smoky (134/141 – 275) und Colonet Cat (137/136 – 273).

Presseinformation 2. September

Bernard-Fonck_What-A-Wave

Bernard Fock & What A Wave. Foto: Art&Light

NRHA Million Dollar Reiter Bernard Fonck und Cody Sapergia dominieren World Cup Reining Trophy Open

43 hochkarätige Pferd-Reiter-Kombinationen traten in der World Cup NRHA Bronze Trophy Open an, die traditionell eins der ganz großen Highlights der AMERICANA ist. Die Top 15 plus Ties schafften es ins Finale, wofür mindestens eine 214,5 erreicht werden musste. Top Score des Go rounds, eine 221, erzielte schließlich NRHA Million Dollar Rider Bernard Fonck mit What A Wave (Tidal Wave Jack x What A Sunrise) im Besitz von Steve und Gina Vannietvelt. Der Belgier ritt zudem Danny Ceratos Sail On Top Whizard (Whizard Jac x Miss N Sis) mit einer 220,5 auf Platz 2 des Vorlaufs. Zudem konnte Bernard mit seinem großen Great Sun Burst noch ein weiteres Pferd ins Finale reiten (Platz 12).

“What A Wave ist ein großartiges Pferd, ein super Athlet mit viel Herz“, so Bernard Fonck.“ Ich reite das Pferd seit acht Monaten, und es fühlt sich immer besser an. Für das Finale ist alles möglich, wir werden alles geben. ” Der 7-jährige AQHA Hengst What A Wave hat bereits über 119.000 Euro LTE. Mit Craig Schmersal war er Reserve Champion 2014 NRHA Open World Championship Shootout und 2014 NRBC. Die Besitzer kauften das Pferd auf der NRHA Futurity 2014 in Oklahoma. „Wir haben eigentlich ein Pferd für Steve gesucht“, so Besitzerin Gina De Pauw Vannietvelt. „Rosanne Sternberg hat uns auf What A Wave aufmerksam gemacht – es war Liebe auf den ersten Blick! Er ist unglaublich toll und zieht uns immer wieder in seinen Bann. Als er nach Deutschland kam, hat Bernard uns dann gefragt, ob er das Pferd reiten dürfte – da konnten wir nicht nein sagen.”

Cody-Sapergia_Gotta-Gold-Chain

Cody Sapergia & Gotha Gold Chain. Foto: Art&Light

Für Sail On Top Whizard ist es das vierte Mal auf der Americana. U.a. war er 2013 Americana Open Maturity Champion und 2012 NRHA Open World Champion mit Bernard Fonck, der ihn seit seinem 2-jährigen-Jahr reitet. Bernard dazu: “Dieses Pferd ist unglaublich; absolut zuverlässig und immer bereit, sein Bestes zu geben. Er ist ein besonderes Pferd für mich”. Zur diesjährigen Americana äußert sich der Belgier begeistert: “Ein Muss im Terminkalender, und auch dieses Jahr wieder eine spitzen Veranstaltung. Besonders unglaublich und erwähnenswert ist, wie hilfsbereit und nett das gesamte Show-Team ist; egal welche Frage und welches Anliegen – sie tun alles und jederzeit für die Reiter. Ganz toll.”

NRHA World Champion Open Cody Sapergia ritt Nu Chexomatic (Nu Chex To Cash x Tejons Texie Lena) mit einer 220 auf Platz 3 und Gotta Gold Chain (Jacs Electric Spark x Snip O Chex) mit einer 219,5 auf Platz 4. Beide Pferde sind im Besitz von Jacpoint QH. Nu Chexomatic kam als Vierjähriger zu Tina Künstner-Mantl und Klaus Mantl, die in Lermoos einen der erfolgreichsten Zucht- und Trainingsbetriebe Österreichs haben. Tina, die bereits NRHA Reserve World Champion in der Non Pro war, ritt den Wallach kurze Zeit später zum Reserve Champion Non Pro der NRHA European Futurity und gewann mit ihm zweimal in Folge das Italienische Derby Non Pro (2012 und 2013). Unter Cody Sapergia gewann der Palominowallach 2013 das 23 Classic, das SVAG CS Classic Open, die NRHA Bronze Trophy Open auf der NRHA European Championship, auf der italienischen Futurity und die Reserve Champion Titel in der Bronze Trophy der belgischen und der NRHA Breeders Futurity. Die beiden beendeten das Jahr als NRHA Open World Champion.

Gotta Gold Chain war 2013 NRHA European Futurity Vierter und AMERICANA Futurity Champion, 2014 Equita Lyon Grand Prix Reserve Champion,und in diesem Jahr Vierter beim IRHA Derby und Maturity Open Bronze Trophy Champion in Weikersdorf.

„Nu Chexomatic ist in erster Linie Tinas Pferd. In diesem Jahr habe ich den ihn praktisch gar nicht geshowt“, so Cody Sapergia, der 2007 Canadian Trainer of the Year war und erst vor zwei Wochen erneut die AustrianRHA Futurity gewann. „Aber dieses Pferd kennt seinen Job. Ich war sehr glücklich, wie er heute lief – fehlerlos und absolut ruhig und relaxt. Auch mit Gotta Gold Chain hatte ich einen guten, soliden Run. Der Hengst geriet mir beim zweiten Spin leider in dein Loch, so dass wir eine etwas holpriges Lead Departure hatten. Aber er fing sich wieder und beendete den Run in sehr feiner Weise. Gotta Gold Chain ist ein sehr solides Pferd mit vor allem ganz starkem Stopvermögen. Ich freue mich sehr, wie diese beiden Pferde heute gegangen sind und bin sehr gespannt auf das Finale.“

Ebenfalls auf Platz 4 kam Cira Baeck mit Whizasunnysailor BB im Besitz von Rüdiger Diedenhofen (219), die mit Colonels Shining Gun (218,5, derzeit Platz 9) noch ein weiteres Pferd im Finale hat. Auf Platz 6 folgten scoregleich mit einer 219 die amtierende World Championesse Open Ann Fonck mit Ebony Spook, Gennaro Lendi auf Marilyn Monwhoa und Markus Schöpfer auf Jokin Whiz. Auch Ann Fonck hat mit Tin Whizin (216,5, 12.Platz) ein zweites Pferd im Finale. Zehnter wurde NRHA Million Dollar Rider Rudi Kronsteiner auf Dr Lee Hook (218). Der in Deutschland lebende Österreicher ritt zudem RS Nebbiolo Blue mit einer 217,5 auf Platz 11 und What A QT Whiz auf Platz 15 (214,5). Weitere Finalisten: Massimiliano Ruggeri mit Mister Little Uno (216) und Andsrea Bonadomane mit GB Jacs Bond (214,5).

Markus-Schöpfer_Jokin-Whiz

Der Südtiroler Markus Schöpfer mit Jokin Whiz (Who Whiz It x Jokin Peppy). Foto: Art&Light

Markus Schöpfer gewinnt Intermediate Open Bronze Trophy

Die Intermediate Open Trophy wurde class in class mit dem Open Trophy Go round geritten. Den Sieg trug hier der Südtiroler Markus Schöpfer mit Jokin Whiz (Who Whiz It x Jokin Peppy) davon. Die beiden scorten eine 219 und verwiesen damit Uli Kofler und Tanja Mahnkes Nu Reds Spat Delmaso sowie Anne Grether mit Nancy Schmidts Wimpys Little Tejano auf Platz 2 (beide 217).

Markus Schöpfer kauften seinen Hengst Ende letzten Jahres und hatte bereits eine hervorragende Saison mit ihm. Die beiden gewannen die Int. Open auf der European Futurity und beim SVAG Swiss Classic, wurden Co-Champions in Bodiam und holten sich erst vor zwei Wochen die Open Bronze Trophy auf der AustrianRHA Futurity. „Er war großartig“, so Markus Schöpfer. „Ich mag diesen Hengst wirklich sehr und freue mich schon jetzt auf unseren Finalstart Open Trophy!”

Tie auf Platz 1 in der Ltd. Non Pro Trophy

Die Ltd. Non Pro Bronze Trophy endete mich einem Tie auf Platz 1 zwischen der Italienerin Lisa Werdaner auf ARC Pleasetogunyou (Topgun Whiz x ARC Pleasedtoceeu) und dem Schweizer Fabian Strebel auf Custom Del Cielo (Custom Crome x Lena Del Cielo). Beide erzielten eine 208.

ARC Pleasetogunyou war unter Ewald Rifeser 2012 AustrianRHA Futurity Champion. Custom Del Cielo wurde von Grischa Ludwig vielfach erfolgreich geshowt. Seit diesem Jahr erringt er auch unter seinem Besitzer einen Erfolg nach dem anderen: Auf der High Class Maturity in Weikersdorf wurden sie Reserve Champion. Bei den Reining Masters von LQH gewannen sie die Ltd. Non Pro Bronze Trophy.

Dritter wurde mit nur einem halben Zähler Abstand (207,5) Karl-Ludwig von Hollen auf Walla Walla Gunshine.

WPO World Cup Western Pleasure Open All Ages (Vorlauf)

Der Vorlauf des World Cup Western Pleasure Open sah gleich zwei Pferde in der Zwischenwertung an der Spitze: So lieferten sich What Iwant Wheniwant unter Jadasa Jablonowski und A Good Invite mit Karin Prevedel (ITA) im Sattel ein Kopf-an-Kopf-Rennen und führen derzeit mit jeweils 23 Punkten gleichauf diese Prüfung an – dichtauf gefolgt von Xtreme Asst mit 20 Punkten, vorgestellt von der Belgierin Barbara Ceusters.

Auch die weiteren Finalisten versprechen einen spannenden Kampf um Sieg und Ehren, der im Rahmen der Abendshow am Freitagabend ausgetragen wird. So meldeten Freckles On The Range und Jessy Goossens (BEL) mit 17 Punkten ebenfalls Ansprüche auf eine Medaille an, noch vor Not Dun Being Lazy, von Johanna Oswald zu 15 Punkten geritten. A Pleasure Always unter Sabine Maussner sowie Bet Me A Cookie mit Gesa Meier-Bidmon kamen jeweils auf 14 Punkte.

Außerdem im Finale zu sehen sein werden Zippos Mighty Buck mit Martina Stemmler (9 Punkte), das finnische Pferd-Reiter-Paar Chocos Buck N Bambi mit Mari Valkonen (8 Punkte) sowie Hints Newcomer Billy unter Thomas Kladek (7 Punkte).

ERCHA Working Cowhorse Non Pro Ltd. Bridle

Die ERCHA Working Cowhorse Non Pro Ltd. ging an den Tschechen Vacik Vaczav mit seinem MA Starfighter. Die beiden überzeugten insbesondere durch eine brilliante Fence Work, die ihnen eine 147 einbrachte. Zusammen mit dem zweitbesten Ergebnis des Feldes in der Reined Work ergab das eine 285,5, was den Sieg in dieser Prüfung bedeutete. Zweite wurde Katrin Bartmann mit dem Paint Smart Little Theo, der unmittelbar vor dieser Prüfung unter der 10-jährigen Leni Bartmann bereits die ERCHA Novice gewonnen hatte. Unter Katrin Bartmann zeigte er den besten Run des Feldes in der Reined Work (139), was zusammen mit einer hervorragenden 144 in der Fence Work eine 283 ergab. Dritte wurde mit einer 280,5 Mirjam Weber auf Shakentothemusic. 

Reining Futurity 3&4year-old Non Pro Champion: Tina Künstner-Mantl & Chic Resolve

Mit einer 211,5 wurde die Österreicherin Tina Künstner-Mantl mit Chic Resolve (Great Resolve x Spirit of Chicolina) AMERICANA Futurity Champion 3& 4-jährige Pferde Non Pro. Tina zählt seit vielen Jahren zu den erfolgreichsten Non Pros Europas und ist amtierender NRHA World Champion Non Pro. Mit Chic Resolve gewann Tina Künstner-Mantl die Novice Non Pro beim Italienischen Derby und war Vierte in den High Class Reining Stakes 2015.

Zweiter wurde Simon Bilger mit Wimpy Crashed Ice vor Sabine Stegmair und Sweet Katy Peppy.

Presseinformation 1. September

Veranstalter freut sich über die „größte Americana aller Zeiten“ 80 Journalisten werden in Augsburg erwartet

Rund 80 Journalisten haben sich für die Americana 2015 akkreditiert. Einen Überblick über das breitgefächerte Geschehen erhielten die Medienvertreter heute bei der Pressekonferenz im Red Grizzly Saloon. Neben den beiden AFAG-Geschäftsführern Heiko und Hermann Könicke informierten Projektleiter Karlheinz Knöbl, Sandra Quade und Joachim Bochmann von der Sportlichen Leitung sowie Pressesprecher Winfried Forster über die Veranstaltung. Die Sportcracks Carolin Lenz, Ute Holm, Nico Hörmann, Grischa Ludwig und Philipp Martin Haug lieferten Detailinfos zu den einzelnen Wettkämpfen nach.

Die beiden AFAG-Geschäftsführer Heiko und Hermann Könicke freuen sich auf die „größte Americana aller Zeiten“, für die ein „immenser Aufwand“ betrieben werde. Die Besucher werden merken, „dass direkt hinter dem Messeeingang der Wilde Westen beginnt“. Und das in noch mal neuen Dimensionen. Die Americana 2015 hat sich überall vergrößert: So stellen etwa in diesem Jahr 354 Aussteller ihre Waren aus – das sind 72 mehr als vor zwei Jahren!

Insgesamt wurden sieben Reitplätze angelegt in der einer Gesamtgröße von 5.800 Quadratmetern. Dafür wurden 2.322 Tonnen Sand gebraucht, das entspricht einer Menge von 116 LKWs a 20 Tonnen. Auch Zuschauer finden gleichzeitig so viel Platz wie noch nie in der Showarena. In der für die Abendshows seit drei Monaten ausverkauften Hauptarena finden dieses Jahr 4.800 Zuschauer Platz. Rund 50.000 Besucher werden insgesamt erwartet. Um diesen Massen gerecht zu werden, arbeitet die Messegesellschaft auch eng mit dem Fußball-Bundesligisten FC Augsburg zusammen. Auf den Stadionparkplätzen können die Besucher ihr Auto abstellen und werden dann ohne Stress innerhalb von wenigen Minuten zur Messe geshuttelt. „Von der Americana profitiert ganz Schwaben“, so der Veranstalter: Seit rund einem halben Jahr sind die Hotelzimmer der Region ausgebucht.

Das Angebot der Messe – ohnehin die mit Abstand größte ihrer Art zumindest in Europa – wurde noch einmal erheblich ausgebaut. Und zwar nicht nur in der Menge der Aussteller, sondern auch durch zusätzliche Aktionsringe und inhaltlich neue Angebote. „Deswegen brennt es uns auch voller Vorfreude unter den Fingernägeln, dass es endlich losgeht“, so Projektleiter Karlheinz Knöbl. „Wichtig ist uns auch die Qualität: wir stopfen unsere Hallen nicht einfach voll, sondern legen auch hier unseren sehr hohen Qualitätsanspruch an. Unsere Besucher danken es uns und nehmen deshalb auch durchschnittlich mehr als 200 Kilometer Anfahrt auf sich.“ Die Gäste können sich in diesem Jahr unter anderem auf einen eigenen Bereich zum Thema Gesundheit freuen. Allein dazu sind 25 Aussteller vor Ort. Dazu kommt ein renommierter Tierärzte-Kongress, das beliebte Americana-Forum mit Tipps und Kniffs der Profis, ein Live-Hufschmiede zeigt seine Künste, im Parelli-Ring gibt es durchgehend Darbietungen und im neuen Reitring ist auch rund um die Uhr was los. Zudem stellen sich gleich 16 Verbände dem Publikum vor. Und auch an die Kinder ist gedacht, denen zahlreiche Angebote zur Verfügung stehen vom Goldwaschen bis hin zum Pony-Reitkurs.

Die Sportliche Leitung mit Sandra Quade und Joachim Bochmann dankte der Messegesellschaft für ihr großes Engagement: „Das Tollste ist, wie hier jeder Funktionsträger auch für den anderen mitdenkt und hilft. So schaffen wir es gemeinsam, das Beste für die Teilnehmer und Zuschauer herauszuholen.“ Zugleich sei eine sehr eingespielte Helfercrew wichtig, die zum Teil schon seit über zwei Jahrzehnten ihren Teil zum Gesamterfolg beiträgt. So war es auch möglich, die Infrastruktur entscheidend zu verbessern: Der Abreiteplatz wurde verlegt. Für die Teilnehmer wurden dadurch die Wege noch mehr verkürzt und auch die Trennung der Pferde von den insgesamt 540 Rindern außerhalb der Wettkämpfe wurde so optimiert.

Das sportliche Programm wurde erweitert. Unter den über 40 Prüfungen der Americana 2015 befinden sich vier neue Disziplinen: der Horse & Dog Trail, die Ranch Riding sowie Cutting-Wettbewerbe jetzt auch für Amateure und für Jugendliche. Zu den Wettkämpfen treten rund 350 Reiter-Pferd-Kombinationen in etwa 750 Starts an. Erstmals nehmen Teilnehmer aus 21 Ländern teil. Ihre Americana-Premiere feiern Reiter aus Russland, Finnland und Ungarn.

Auch die sportliche Qualität war immer schon sehr hoch bei Americana, aber vielleicht noch nie so komprimiert wie in diesem Jahr. Ein Beispiel ist der World Cup Bronze Trophy Open: Hier treten gleich 8 World Champions an – nämlich die letzten fünf Sieger der Open-Klasse sowie die drei Pferde, die in der Non-Pro in den vergangenen drei Jahren die Nase in der Welt vorne hatten. Das hat es wohl so zuvor noch nie gegeben!

Gianluca-Munarini_BEARLY-A-CD-LIGHTGianluca Munarini dominiert BIO S.I. World Cup NCHA Cutting Open Go round

Neuer Erfolg für den vielfachen AMERICANA Cutting Champion Gianluca Munarini und Bearly A CD Light (CD Lights x Bearlyaboonsmal): nach ihrem Sieg im Congress Cutting Open All Ages entschieden die beiden nun auch souverän den Go Round im BIO S.I. World Cup NCHA Cutting Open für sich. Mit einer 152 ging der 5-jährige Wallach im Besitz von Silvia Viaggi in dem 39-köpfigen Starterfeld klar in Führung. Munarini, der als einer der besten Cutter Europas gilt, gewann bereits fünf Mal die AMERICANA Cutting Championship und war 2013 Dritter.

Auf dem zweiten Platz des Vorlaufs folgten scoregleich (146) der mehrfache FEQHA European Champion Karel Spacil mit Dual Rey TR (Bes. Silver Stone Ranch), einem Hengst, der bereits über $ 45.000 gewonnen hat, und der vielfache Americana Champion Markus Schöpfer mit Jewels Rey (TR Dual Rey x Dual Elegance, Bes. Nikolaus Fackler). Bester Deutscher war Sven Oser mit Blue Boons Choice (Bes. Markus Wolf) auf Platz 4 (145) vor Malte Döring auf dem vielfach erfolgreichen Kiss My Cat (144,5).

Insgesamt kamen zehn Pferd-Reiter-Kombinationen ins Finale, wofür mindestens eine 143 zu reiten war. Neben den oben erwähnten waren dies Titelverteidiger Denis Pini mit Playlite, der unter seinem Besitzer Michal Popov den Non Pro Go round anführte und hier eine 144 scorte, Martina Annovazzi mit Shining Boonstar (ebenfalls 144), Lorenzo Antonini mit Counting Cats, Santino Hagenbeck mit HS Sonitas Smart Lena und nochmals Denis Pini mit All About Pep (alle 143).

Sponsor BIO S.I. präsentiert sich auf der AMERICANA erstmals auf dem deutschen Markt
Sponsor des World Cup NCHA Cutting Open ist die amerikanische Firma BIO I.S., die sich auf der AMERICANA erstmals mit ihren Probiotika-Produkten auf dem deutschen Markt präsentiert. Eines dieser Produkte ist Jackpot II – Probiotika (lebende Bakterien), die in flüssiger Form übers Futter oder ins Wasser gegeben werden. Sie sind nicht doping-relevant und wirken sich laut Studienergebnissen sehr positiv auf den Verdauungstrakt aus. Dadurch soll eine bessere Ausnutzung des Futter und generell ein besserer Zustand der Pferd, weniger Stressanfälligkeit, Schutz vor Koliken und sogar vor Hufrehe bewirkt werden. Nähere Infos gibt ess in Halle 3 Stand E19 unweit vom AMERICANA Forum. Dort steht der Entwickler von Jackpot II, Wayne Tucker persönlich für Fragen zur Verfügung.

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Karin Prevedel auf A Good Invite

Karin Prevedel gewinnt den Vorlauf der Congress Pleasure
Karin Prevedel gewann den Vorlauf der Congress Pleasure. Bei zwei Richtern kam sie im Go auf 17 von maximal 18 möglichen Punkten. Sie stellte A Good Invite vor. Eine Belgierin war die härteste Konkurrentin der Italienerin: Barbara Ceusters kam auf Xtreme Asset zu 15 Platzierungspunkten und war damit einen Zähler besser als die Vorlaufsdritte Jadasa Jablonowski auf What Iwant Wheniwant (14). Vierte im Go wurde mit 12 Punkten Johanna Oswald auf Not Dun Being Lazy vor Jessy Goossens auf Freckles onthe Range (10), Sabine Maussner auf A Pleasure Always (9), Gesa Meier-Bidmon auf Bet Me A Cookie (6), Thomas Kladek auf Hints Newcomer Billy (5) und Walter Langer auf Invitational Only (2). Alle Reiter qualifizierten sich für das Finale.

Enges Duell an der Spitze in der Congress Pleasure Non-Pro
Ein ganz enges Rennen lieferten sich drei Reiter im Vorlauf der Congress Pleasure der Non Pros. Schließlich setzte sich mit 13 von 14 maximal möglichen Platzierungspunkten Johanna Oswald auf Not Dun Being Lazy durch. Zweiter im Go wurde mit 12 Punkten Alan Vincent auf A New Intrigo, knapp gefolgt von Leonie Fischer auf What Iwant Wheniwant mit 11 Punkten. Vierte wurde Gesa Meier-Bidmon auf Bet Me A Cookie (8) vor den jeweils mit 4 Zählern punktgleichen Thomas Kladek auf Hints Newcomer Billy, Sabine Gruner auf Shes Suddenly Best und Martina Stemmler auf Zippos Mighty Bud.

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Giovanni Campanaro und SHOWTIME CHIC OLENA. Foto: Art&Light

Giovanni Campanaro dominiert die Open European Cow Horse Futurity

Von besonderer Bedeutung bei der Americana ist stets die ERCHA European Reined Cow Horse Futurity, quasi die Vielseitigkeitsprüfung für das „Rinderpferd“. Hier wird das Pferd in den drei Disziplinen Herd Work (Cutting), Reined Work (Reining) und Fence Work (Working Cowhorse) bzw. im Boxing vorgestellt. In diesem Jahr wurden fünf verschiedene Klassen dieser Futurity angeboten, die zum Teil class in class ausgetragen wurden.

Zehn Reiter schafften nach drei Disziplinen den Einzug in das Finale der Open Reined Cow Horse Futurity. Im Finale dieser Prüfung treten alle Reiter noch einmal in allen drei Disziplinen an, wobei die Scores aus dem Vorlauf keine Rolle spielen.

Der alles dominierende Reiter im Vorlauf dieser Prüfung war der Italiener Giovanni Campanaro. Er schaffte es, gleich vier Pferde für das Finale zu qualifizieren und belegte dabei die drei ersten Plätze! Mit einem Score von 432 gewann Giovanni Campanaro auf RH Hesa Pepto Diamond. Mit einer 147 in der Fence Work legte er dabei auch den Highscore aller drei Prüfungen hin. Auf den zweiten Platz steuerte Giovanni Campanaro RH Tremor in Style (426 Punkte). Auf den dritten Rang kam der Italiener mit Sweety Smart Baby (419,5).

Robert Lagergren qualifizierte sich als Vierter für das Finale. Er erreichte mit HH One Piece of Gun 415 Punkte. Jeweils 413,5 Punkte sammelten Samuele Poli auf Boss in Ann sowie Giovanni Campanaro auf Smart Wrangler On Me. Siebter wurde Daniele Francescato auf AB Kalyoak Enterprise (412) vor Markus Schöpfer mit Dual Chic SQVR (409,5), Christoph Seiler auf Mr Major (404) und Adelmo Vannini auf Girls Got Dual (404).

In der European Reined Cow Horse Futurity Non-Pro traten ebenfalls die Reiter in drei Prüfungen zum Vorlauf an und werden noch einmal – bei null Punkten startend – auch im Finale in allen drei Prüfungen antreten. Den Vorlauf gewann Adelmo Vannini auf Girls Got Dual mit 399,5 Punkten. Als Zweiter qualifizierte sich Alessandro Tugnoli auf Skeet Dancer. Er kam auf 397,5 Punkte. Der dritte Rang ging an Elisa Ferrari auf Midnight Baydream (385) vor Caroline Baudinger auf Surley A Peptocat (380,5) und Alessandro Tugnoli auf Star Sky Diamond (377).

In der Reined Cowhorse Futurity Novice Amateur treten die Teilnehmer im Vorlauf in den Disziplinen Herd Work, Rein Work und Boxing an. Abschließend steht hier noch als vierte Disziplin ein weiteres Boxing aus. Nach drei Prüfungen führt Elisa Ferrari auf Midnight Baydream mit 401 Punkten. Zweiter ist derzeit Alessandro Tugnoli auf Skeet Dancer (397,5) vor Peter Kun auf CR Sassylittlelegend (396,5), Caroline Baudinger auf Surley A Peptocat und Alessandro Tugnoli auf Star Sky Diamond (385).

Die zwei anderen Prüfungen der Reined Cowhorse Futurity waren nach drei Prüfungen (Herd Work, Reined Work und Fence Work) beendet: Die Limited Open Futurity gewann Robert Lagergren auf HH One Piece of Gun mit 415 Punkten. Zweiter wurde Daniele Francescato auf AB Kalyoak Enterprise (412) vor Christoph Seiler auf Mr Major (404). Vierter und Fünfter wurde Philipp Martin Haug auf Haidalena Vintage bzw. Papros Pride Notice.

Die Limited Non-Pro Futurity gewann Alessandro Tugnoli auf Skeet Dancer mit 397,5 Punkten. Den zweiten Rang sicherte sich Elisa Ferrari auf Midnight Baydream (385), Dritter wurde Caroline Baudinger auf Surley A Peptocat (380,5) vor Alessandro Tugnoli auf Star Sky Diamond (377).

Leni-Bartmann_Smart-Little-Theo

Lein Bartmann Paint Horse Wallach Smart Little Theo. Foto: Art & Light

Dritte Generation Bartmann auf Erfolgskurs:
10-jährige Leni Bartmann gewinnt ERCHA Novice Rider

Das war eine überaus bewegende Siegerehrung in der ERCHA Novice Rider: mit dem Sieg der erst 10-jährigen Leni Bartmann läutete die dritte Generation Bartmann ihre Turnierkarriere ein. Auf dem Paint Horse Wallach Smart Little Theo zeigte sie die beste Reined Work des Feldes (Score 134). Zusammen mit der 142 aus der nachfolgenden Fence Work kam Leni auf insgesamt 276 Punkte. Zweiter wurde mit insgesamt 271,5 Punkten Peter Kun mit Smart Blackbird, der zudem CR Sassylittlelegend auf Platz 3 ritt (269).

Stolz standen die Eltern Maik und Kathrin Bartmann neben ihr talentierten kleinen Tochter in der Siegerehrung. Smart Little Theo (Smart Flying Colours x Honey Be Smart) wurde von Maik Bartmann ausgebildet, der seinen ersten AMERICANA Start 1988 in München hatte. Damals holte er Bronze in der Youth Reining. 1992 wurde Maik Europameister Reining Youth, 1998 Europameister Working Cowhorse auf der AMERICANA. Auch Leni startete ihre Turnierkarriere zunächst in der Reining: 2014 gewann die damals 9-jährige mit Smart Little Theo, der unter ihrem Vater bereits Europameister Working Cowhorse und Vize in Junior Reining sowie Res. Futurity Champion bei den Paints war, die Youth -11 auf der NRHA Breeders Futurity.

Der Name Bartmann ist seit den ersten Tagen des Westernreitens in Deutschland ein Begriff. Reinhold Bartmann züchtet bereits seit 1980 American Quarter Horses auf seiner Vineyard Ranch in der Pfalz. Schon 1982 nahm er an der ersten Europameisterschaft in Aachen teil, 1984 wurde er dort European Champion Senior Reining. Sein Sohn Maik ist seit vielen Jahren erfolgreich im Reining und Cowhorse Sport sowie als Richter sehr begehrt. Nun beginnt die kleine Leni mit den ersten Erfolgen in Reining und Cowhorse.

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