162. Delegiertenversammlung des OKV

Klarer Entscheid für ein Nationales Pferdezentrum Ostschweiz

An der 162. Delegiertenversammlung des Verbandes Ostschweizerischer Kavallerie- und Reitvereine (OKV) in St. Moritz stand die Abstimmungen bezüglich eines Nationalen Pferdesportzentrums Ostschweiz im Vordergrund.

Als grösster Regionalverband im Schweizerischen Pferdesport trifft sich der OKV jedes Jahr zu einer zweitägigen Delegiertenversammlung. Das Treffen fand dieses Jahr in St. Moritz (GR) statt. Organisiert wurde es durch den Reitclub St. Moritz, unter der Leitung von OK-Präsident Lupo Wolf. 

Nationales Pferdesportzentrum Ostschweiz

Neben den ordentlichen Traktanden mussten die rund 300 Delegierten über verschiedene Szenarien bezüglich eines Pferdesportzentrums in der Ostschweiz befinden. Die Versammlung hat dem Vorstand einstimmig den Auftrag erteilt, weitere Abklärungen bezüglich eines Nationalen Pferdesportzentrums in der Ostschweiz zu treffen und verschiedene Standorte zu evaluieren. Zudem stimmte die Versammlung der weiteren Zusammenarbeit mit der Pferdezentrum Frauenfeld GmbH mit einem jeweils einjährigen Vertrag klar zu. Somit wird der Standort Frauenfeld, sprich die Pferdesportzentrum Frauenfeld GmbH, weiterhin mit einem jährlichen, namhaften Beitrag zur Erhaltung und Nutzung der Infrastruktur unterstützt. 

Neue Vorstandsmitglieder

Die Delegierten wählten neu Miriam Decurtins (Uster) als Chefin Springen und Susanne Hunziker (Zürich) als Chefin Dressur in den Vorstand. Die abtretenden Ressortchefinnen Brigitte Sennhauser (Springen) und Vreni Scherer (Dressur) wurden von der Versammlung einstimmig zu neuen Freimitgliedern gewählt. Ebenso wurde diese Ehre den langjährigen, engagierten und unermüdlichen Susanne Schelling für ihr Wirken in der Disziplin Vierkampf und Conrad Schär für seine vielen Tätigkeiten unter anderem im Bereich Dressur und Concours Complet zu Teil. 

Nachdenkliche Worte des Präsidenten

Michael Hässig stellte in seinem Jahresbericht, der unter dem Motto „Panta rhei“ (alles fliesst) stand, Vergleiche zwischen früher und heute auf. Gerade in punkto Tierschutz haben sich die Gesetze und somit auch die Haltungsformen wesentlich ver- und geändert. Auch in der Verbandspolitik steht nichts still. Der OKV bringt sich im Dachverband aktiv ein. „Gegen den Strom schwimmen bringt nichts, aber sich überall anpassen bringt auch nichts“ so Hässig in seiner Rede. 

Der OKV in Kürze:

Gegen 17’000 aktive Pferdesportfreunde, verteilt auf rund 150 Reit- und Fahrvereine, sind im Verband Ostschweizerischer Kavallerie- und Reitvereine (OKV) zusammengefasst. Die Hälfte aller in der Schweiz aktiven lizenzierten oder brevetierten Reiter sowie 50 Prozent aller offiziell eingetragenen Pferde werden durch den OKV vertreten. Im Weiteren findet rund die Hälfte aller in der gesamten Schweiz stattfindenden Spring- und Dressurprüfungen im OKV-Gebiet statt.

Unter dem Motto «der Basisreiterei verpflichtet» nimmt der OKV eine zentrale Funktion im Bereich Förderung und Ausbildung der Basisreiterei wahr. Er fördert überdies talentierte Nachwuchsreiter und ebnet ihnen den Weg in die Spitzenkader. Das Verbandsgebiet des OKV umfasst die gesamte Ostschweiz, inklusive Teile der Kantone Zug, Aargau sowie das Fürstentum Liechtenstein. Der OKV ist demzufolge der grösste pferdesportliche Regionalverband und nimmt in der Dachorganisation, dem Schweizerischen Verband für Pferdesport (SVPS), eine bedeutende Stellung ein.

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